Bereits in der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag kam es zu einem traurigen Todesfall. Nach derzeitigem Informationsstand sollen sich auf dem U-Bahnhof Prinzenstraße im Bereich des Fahrstuhls nach Mitternacht zwei Männer niedergelassen haben. Offenbar rauchten die Männer bisher unbekannte Substanzen. Einer der beiden Männer, ein 44-jähriger Mann, sackte plötzlich leblos zusammen, woraufhin sein Begleiter flüchtete.
Wenig später ging bei der Polizei ein Notruf ein. Ob der Begleiter oder ein Passant den Notruf absetzte, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb der Mann wenig später im Krankenhaus.
Mercedes landet im Gleisbett
Nur leicht verletzt wurden dagegen mehrere Menschen bei einem schweren Unfall auf der Landsberger Allee. Am ersten Weihnachtsfeiertag knallten gegen 23.30 Uhr ein Mercedes und ein Toyota zusammen. Dabei kam der Mercedes von der Fahrbahn ab, flog zwischen zwei Bäumen hindurch, geriet in das Gleisbett der Straßenbahn und knallte schließlich gegen einen Oberleitungsmast. Die Polizei ermittelt nun, wer Schuld hat an dem Crash.
Bergungsarbeiten in der Landsberger Allee.
© Morris Pudwell
In einem anderen Fall steht die Schuld hingegen fest: Bereits am Nachmittag des 24. hatte ein 60-Jähriger von einem Fenster seiner Wohnung aus mit seiner Schreckschusswaffe auf drei Kinder (7, 8 und 10 Jahre) geschossen. Deren Eltern alarmierten die Polizei, die nahm den Mann wenig später fest. In seiner Wohnung wurden die Waffe, 300 Schuss Munition sowie ein Schlagring sichergestellt. Die Kinder blieben unverletzt.
Noch völlig unklar sind dagegen die Hintergründe zu einem Brandanschlag auf drei Autos, die auf dem Sicherstellungsgelände der Polizei in der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag in Flammen aufgingen. Ein Zeuge hatte kurz zuvor noch drei Männer auf dem Gelände gesehen, die jedoch unerkannt flüchten konnten.
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