Boxlegende Regina Halmich amüsierte sich über einen neugierigen Taxifahrer, Hardy Krüger jr. schwärmte von seinem neuen Film- und Schreibprojekt und Berlins Regierender Michael Müller (SPD) musste sich erst dämliche Fragen zu seiner schmerzlichen Trennung gefallen lassen, ehe er dann doch noch - mit dem KURIER - über seine erfolgreiche Peking-Reise reden konnte – es sind genau solche Geschichten, die die Bertelsmann-Party alljährlich zu einem der Top-Events von Berlin machen. Vor grandioser Domkulisse drängelten sich in der Kommandantur Unter den Linden 1 mehr als 600 Persönlichkeiten aus Medien, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
Dabei drehte sich alles um Klimaneutralität und Kreativität. Bertelsmann-Vorstandsvorsitzender Thomas Rabe sagte: „Kreativität ist das Fundament unseres Erfolgs und unternehmerische Freiheit die Voraussetzung dafür, gute Ideen auch umzusetzen.“
Inka Bauses Kaffee landete an der Bar in einem Drucker, wo das Gesicht der Moderatorin auf den Milchschaum gedruckt wurde. Bause entzückt: „Ich liebe solche Spielereien!“
© Andreas Kurtz
Dazu gehört, dass Bertelsmann die Party selbst mit einem Livestream zum Medienevent machte. In der Repräsentanz erwartete die Gäste das kulinarische Angebot von 75 Köchen. Moderatorin Inka Bause ließ sich gleich einen „Instagram-fähigen“ Kaffee einschenken, heißt: auf dem Milchschaum prangte ihr Konterfei – dank eines Spezialdruckers.
Wowereit: „Wen kann ich in dieser Stadt eigentlich noch wählen"
Außerdem gab's auf allen Etagen Leckereien wie die Kreationen eines mexikanischen Streetfood-Designers (u.a. Kabeljau-Ceviche, Infladitas con Pato, Arrachera-Flanksteak) und ein Buddha-Bowl-Buffet. Liz Mohn und Thomas Rabe begrüßten auch Heino und Hannelore, Maria Koteneva, Carola Ferstl, Natalia Avelon, Felicitas Woll, Mariella Ahrens, Jochen Schropp, Detlev Buck, Gerit Kling, Sabine Christiansen, Sophia Thomalla, Leslie Mandoki, Oliver Masucci, Otto Rehagel, Jack White, Dagmar Wöhrl, Sigrid Nikutta, Hermann Bühlbecker, Sonja Kirchberger, Jette Joop und Jo Groebel. Ebenfalls gesichtet: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Berlins Ex-Regierender Klaus Wowereit.
Der SPD-Mann outete sich auf der Party überraschend als Skeptiker der gegenwärtigen Parteienlandschaft. Er fragte den TV-Journalisten Theo Koll augenzwinkernd: „Wen kann ich in dieser Stadt eigentlich noch wählen, Theo!“ Für die Gäste war die Wahl des Abends klar: viel Spaß, viel Wein, viel Bier.
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