Berlin im Filmfieber

Diese Stars rauschen zur Berlinale

Kommende Woche beginnen die 68. Filmfestspiele.

Anne-Kattrin Palmer
Lesezeit 2 Min
Am Donnerstag, 15. Februar, geht die Jagd  auf die Bären-Trophäen los.

Am Donnerstag, 15. Februar, geht die Jagd  auf die Bären-Trophäen los.

© dpa

Am Dienstag war es wieder soweit. Berlinale-Chef Dieter Kosslick lüftete das Geheimnis – und verriet natürlich auch alles andere, was die Zuschauer ab 15. Februar zehn Tage lang bei den 68. Filmfestspielen erwartet. Und zwar nicht nur Glamour, sondern auch politische Filme sowie eine angeregte #MeToo-Debatte.

19 Filme begehren die Bärenpreise

Doch vorweg die Stars: Schauspieler wie Tilda Swinton, Robert Pattinson, Joaquin Phoenix, Isabelle Hupert, Rupert Everett sowie Bill Murray haben sich angekündigt. Und Willem Dafoe. Er bekommt den Goldenen Ehrenbär für sein Lebenswerk. Die Internationale Jury wird von Regisseur Tom Tykwer angeführt.

19 Filme bewerben sich um die begehrten Bärenpreise, darunter vier deutsche. Kosslick: „Der diesjährige Berlinale-Wettbewerb spiegelt die Welt so, wie sie ist.“ Fügte hinzu: „Und die Welt ist komplex, vielschichtig, aber auch spannend.

Es gibt vier deutsche Bärenkandidaten

Zu sehen sind im Wettbewerb unter anderem der Film „Utøya 22. Juli“. 2011 waren auf der gleichnamigen norwegischen Insel durch den Rechtsextremisten Anders Breivik 77 Menschen ums Leben gekommen.

Diese Stars kommen in die Hauptstadt

Jury-Präsident ist Tom Tykwer.  

Jury-Präsident ist Tom Tykwer.  

© dpa

Schauspielerin Marie Bäumer.

Schauspielerin Marie Bäumer.

© dpa

Hollywoodstar Robert Pattinson. 

Hollywoodstar Robert Pattinson. 

© AP

Dauer-Gast Tilda Swinton.

Dauer-Gast Tilda Swinton.

© dpa

US-Schauspieler Jeff Goldblum.

US-Schauspieler Jeff Goldblum.

© dpa

Willem Dafoe bekommt den Ehren-Bär.

Willem Dafoe bekommt den Ehren-Bär.

© imago/APress

Zu den vier deutschen Bärenkandidaten gehört unter anderem der Flüchtlingsfilm „Transit“ um Exilschriftsteller während der NS-Zeit. Der Film „3 Tage in Quiberon“ zeichnet  das Lebensdrama von Romy Schneider nach. Insgesamt sind 400 Filme zu sehen. Eine Rolle spielt auch die  #MeToo-Debatte um Missbrauch in der Filmbranche. Mehrere Veranstaltungen sind geplant.

Mit dem Dresscode sieht Kosslick es nicht so eng

Unter dem Titel „Nein zu Diskriminierung“ werden kostenlos und anonym Beratungsangebote an Betroffene vermittelt. Unterstützt wird die Berlinale durch die von der Dokumentarfilmproduzentin Daniela Elstner angestoßene Initiative „Speak up“, die Betroffene ermutigen will, ihre Stimme gegen sexuelle Belästigung in der Filmbranche zu erheben. 

Und was ist mit dem weiblichen Dresscode? Müssen sich die Stars weiterhin in zartem Stoff bei Winter-Wetter über den Teppich quälen? Kosslick: „Ich kann nur jeder Frau empfehlen, zur Berlinale zu kommen, wie sie will. Auf keinen Fall werde ich eine Frau zurückweisen, die in flachen Schuhen kommt, und auch keine Männer in Highheels.“

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