11:00 Uhr Schlagloch entdeckt
© cam.cop media / Andreas Klug Lizenz
KURIER-Reporter alarmiert Polizei
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Der KURIER-Reporter hält die Brocken aus dem Schlagloch: Das Stück Asphalt – größer als eine Hand – kann im Verkehr zu einem gefährlichen Geschoss werden.
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11:07 Uhr Die Polizei trifft ein Die vom KURIER alarmierte Polizei sichert das Schlagloch in der Suermondtstraße (Hohenschönhausen) mit Blaulicht und Hütchen.
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11:30 Uhr Ankunft des Schlagloch-Spezialisten Mit einem Wagen voller Kaltasphalt kommt Schlagloch-Spezialist Joachim Viganski (64) am Einsatzort an.
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11:35 Uhr Begutachtung/ Beginn der Reparatur Mit der Polizei begutachtet Viganski das Schlagloch. Die Beamten wollen die Straße dauerhaft sperren. Der Experte sagt: „Ich schaffe das schnell.“
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11:45 Uhr Schlagloch gefüllt Nur zehn Minuten braucht Joachim Viganski, um das rund 70 mal 80 Zentimeter große Schlagloch zu füllen.
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Danach fließt der Verkehr wieder.
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Es ist Punkt 11 Uhr auf der Suermondtstraße in Hohenschönhausen: Dem KURIER fällt ein Schlagloch von 70 mal 80 Zentimetern auf. Der Reporter greift zum Handy und wählt den Polizei-Notruf. Später gibt es vom Schlagloch-Experten Joachim Viganski (64) Lob für das schnelle Handeln: „Fantastisch!“
11.07 Uhr: Nach nur sieben Minuten ist die Polizei vor Ort. Die Beamten sichern das Schlagloch mit Blaulicht und Hütchen. Eine Befehlskette setzt sich in Bewegung. Die Polizisten alarmieren das Tiefbauamt, das wiederum beim Schlagloch-Experten anklingelt. Es folgt ein Wettlauf gegen die Zeit: Wenn Viganski es in unter einer Stunde zum „Tatort“ schafft, darf er mit der Reparatur beginnen. Ansonsten lässt die Polizei die Straße sperren.
11.30 Uhr: Der Experte trifft ein. Viganski hat für die 8 km von der Weitlingstraße (Lichtenberg) bis zur Schadensstelle in der Suermondtstraße (Hohenschönhausen) nur knapp 20 Minuten gebraucht. „Ich war ja gleich um die Ecke“, sagt der gebürtige Weißenseer. Vor Ort beäugt er den bis zu zehn Zentimeter tiefen Krater. Der KURIER will wissen, welche Gefahr von dem Loch ausgeht? „Da kann viel passieren“, sagt Viganski: „Der Fahrer bekommt einen Schreck und die Lenkung einen Schlag oder er weicht aus und kollidiert mit anderen Fahrzeugen.“ Wer hier reinfährt, muss für die Schäden meist selbst zahlen. Die Straßenerhalter argumentieren mit dem Sichtfahrgebot: Es darf nur so schnell gefahren werden, dass man rechtzeitig halten kann. Der Experte ist sich sicher, dass hier rasch gehandelt werden muss. Wie schnell, versetzt die Beamten und den KURIER-Reporter in Erstaunen.
11:00 Uhr Schlagloch entdeckt
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KURIER-Reporter alarmiert Polizei
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Der KURIER-Reporter hält die Brocken aus dem Schlagloch: Das Stück Asphalt – größer als eine Hand – kann im Verkehr zu einem gefährlichen Geschoss werden.
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11:07 Uhr Die Polizei trifft ein Die vom KURIER alarmierte Polizei sichert das Schlagloch in der Suermondtstraße (Hohenschönhausen) mit Blaulicht und Hütchen.
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11:30 Uhr Ankunft des Schlagloch-Spezialisten Mit einem Wagen voller Kaltasphalt kommt Schlagloch-Spezialist Joachim Viganski (64) am Einsatzort an.
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11:35 Uhr Begutachtung/ Beginn der Reparatur Mit der Polizei begutachtet Viganski das Schlagloch. Die Beamten wollen die Straße dauerhaft sperren. Der Experte sagt: „Ich schaffe das schnell.“
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11:45 Uhr Schlagloch gefüllt Nur zehn Minuten braucht Joachim Viganski, um das rund 70 mal 80 Zentimeter große Schlagloch zu füllen.
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Danach fließt der Verkehr wieder.
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11.35 Uhr: Gelernt ist gelernt! Seit über 35 Jahren ist Joachim Viganski für bessere Berliner Straßen im Einsatz. Der ADAC schätzt, dass fast 4000 der 5700 Berliner Straßenkilometer von Grund auf sanierungsbedürftig sind. Die bis zu 80 Millionen Euro, die in der Hauptstadt per anno für Instandhaltung ausgegeben werden, seien viel zu wenig, kritisiert der Leiter Verkehr beim ADAC Berlin-Brandenburg, Jörg Becker: „Für eine systematische Instandhaltung müssten über drei bis vier Jahre 150 Millionen pro Jahr investiert werden.“
Weil es diese langfristige Maßnahme nicht gibt, kommt Viganski ins Spiel. Hier zeigt er sein Können und schließt den Krater in Rekordzeit. Erst fegt der 64-Jährige das Regenwasser aus dem Loch. Dann füllt er es Schicht für Schicht mit Kaltasphalt auf. Die Rüttelmaschine sorgt dafür, dass das „dauerelastische Material bis in die kleinsten Fugen reinkriechen kann“, erklärt er. Über das gefüllte Loch kommt Sand, damit der Kaltasphalt nicht hängen bleibt und gleich wieder rausgefahren wird.
11.45 Uhr: Der Verkehr rollt wieder. Viganski spricht von einem Provisorium, das nur einige Monate hält. Der 64-Jährige habe aber auch schon Stellen erlebt, wo die Füllung nach zehn Jahren noch nicht bröselt. Was hat die Reparatur gekostet? „Im Verhältnis zum Aufwand wenig“, antwortet Viganski: „Circa 20 Euro.“
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