Tempelhof

Feuer im Datschen-Paradies

Wieder verlor ein Laubenpieper sein Wochenendhäuschen durch lodernde Flammen.

Lutz Schnedelbach
Lesezeit 2 Min
Brennende Datsche am Forddamm in Berlin war nicht mehr zu retten. Verletzt wurde niemand.

Brennende Datsche am Forddamm in Berlin war nicht mehr zu retten. Verletzt wurde niemand.

© Morris Pudwell

Innerhalb von 20 Stunden sind in der Stadt zwei Datschen abgebrannt. Ein Alptraum für jeden Laubenpieper. Und die Polizei schließt Brandstiftung nicht aus. Treibt wieder oder immer noch ein Feuerleger sein Unwesen und versetzt damit Datschennutzer in Angst und Schrecken? Die Polizei weiß es noch nicht. Auszuschließen ist es aber nicht.

Feuer in der Ullsteinstraße in Berlin

Diesmal brannte es in der Ullsteinstraße in der Kolonie „Morgenrot“. Ein Laubenpieper hatte den Brand kurz vor 22 Uhr bemerkt. Er alarmierte die Feuerwehr. Sie konnte aber das Häuschen nicht mehr retten. Die Flammen hatten die Laube bereits zerstört. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Einen Tag zuvor hatten bereits Flammen in der Anlage „Neuland“ am Forddamm in Mariendorf gewütet, auch hier brannte eine Laube ab. Beide Anlagen liegen nur etwa drei Kilometer voneinander entfernt. Bereits im Juni hatte ein Feuerleger sechs Lauben in Kolonien in Charlottenburg-Nord abgefackelt. Davon geht die Polizei aus. Der Brandstifter wurde nicht erwischt. Vielleicht ist er jetzt in Tempelhof unterwegs.

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