Der Fahrer soll nach Polizeiangaben Fahrgäste ignoriert haben, die aussteigen wollten. Laut Zeugen habe der Fahrer zuvor an der Haltestelle Uhlandstraße zunächst niemanden einsteigen lassen. Daraufhin hätten sich die Fahrgäste vor den Bus gestellt, um den Einstieg zu erzwingen, was den rund 30 Menschen auch gelang.
Der 24 Jahre alte BVG-Mitarbeiter soll die Fahrgäste beschimpft haben. Er habe gedroht, bis zur Endhaltestelle Roseneck in Grunewald durchzufahren. Einige ältere Damen wollten aus Angst aussteigen, doch der Fahrer habe sie ignoriert. Auch soll er mehrere rote Ampeln missachtet haben.
Der Busfahrer war nach BVG-Angaben auf einer Betriebsfahrt unterwegs. „Er hat dann den Fehler gemacht, die Passagiere dennoch aufzunehmen“, sagt BVG-Sprecherin Petra Reetz. „Dieses Missverständnis ist während der Fahrt offenbar eskaliert.“ Die Ermittlungen dauern an. Der Fahrer ist vorerst vom Dienst zurückgestellt. Laut Polizei fielen die Kontrollen auf Drogen und Alkohol negativ aus.
(dpa)
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