Kommentar

Senat lässt Berliner im Stich: Eichenprozessionsspinner-Terror auf eigene Gefahr

Was beim Berliner Krisentreffen zum Eichenprozessionsspinner herauskam, ist ein Armutszeugnis für eine Millionenstadt.

Foto von Autor/Autorin: Sharone Treskow
Lesezeit 4 Min
So sehen Eichenprozessionsspinner von Nahem aus – hier kann man gut die gefährlichen Härchen erkennen.

So sehen Eichenprozessionsspinner von Nahem aus – hier kann man gut die gefährlichen Härchen erkennen.

© H. Bouwmeester/Agami

Es juckt, brennt, schwillt an – und wer Pech hat, landet in der Notaufnahme. Der Eichenprozessionsspinner ist in diesem Sommer in Berlin so aggressiv verbreitet wie selten zuvor. Spielplätze gesperrt, Parks gesperrt, Sportplätze dicht. Selbst städtische Grünflächenmitarbeiter meiden ihre eigenen Einsatzorte, weil sie nach der Arbeit mit Hautausschlägen nach Hause kommen. Die Lage ist ernst, doch der Senat drückt sich.

Berliner Kurier

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