Rente: Senioren dürfen sich freuen. Zum 1. Juli 2020 steigen die Renten in Ostdeutschland um 3,92 Prozent, in Westdeutschland um 3,15 Prozent. Auf Betriebsrenten sollen weniger Krankenkassenbeiträge gezahlt werden.
Hartz IV: Mehr Geld erhalten auch Sozialhilfe- und Arbeitslosengeld-Empfänger. ALG II (Hartz IV), Sozialhilfe, die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung steigen um 1,88 Prozent. Der Beitragssatz in der Arbeitslosenversicherung sinkt von 2,5 auf 2,4 Prozent.
Familie: Sie werden steuerlich entlastet. Der Kinderfreibetrag steigt um 192 Euro auf 7812 Euro, der Grundfreibetrag um 240 Euro auf 9408 Euro.
Mindestlohn: Zum 1. Januar 2020 steigt er auf 9,35 Euro brutto je Zeitstunde. Bisher liegt er bei 9,19 Euro. Auch Azubis, die 2020 ihre Lehre beginnen, sollen mindestens 515 Euro/Monat im ersten Jahr und 615 Euro/Monat im zweiten Jahr bekommen.
Mietendeckel: Mieten werden fünf Jahre eingefroren, zu hohe Mieten gesenkt. Stimmt das Abgeordnetenhaus dem vom Senat beschlossenen Mietendeckel zu, kann das Gesetz schon Anfang 2020 in Kraft treten.
Der Mietendeckel soll Anfang 2020 in Berlin gelten.
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Wohngeld: Menschen mit wenig Einkommen erhalten 2020 mehr Wohngeld. Für einen Zwei-Personen-Haushalt steigt der Betrag von bisher 145 Euro im Monat auf etwa 190 Euro.
Strom: Viele Berliner Stromanbieter erhöhen ab Januar die Preise. Grund ist die höhere Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz, die 22 Prozent des Strompreises ausmacht und für 2020 um 5,5 Prozent auf 6,756 Cent pro Kilowattstunde steigen soll. Auch die Gebühren für die Stromnetze sollen steigen.
Die Strompreise sollen im Januar ansteigen.
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Nahverkehr: Ab 1. Januar steigen die Fahrpreise bei BVG und S-Bahn. Der Einzelfahrschein (AB) kostet 2,90 statt 2,80 Euro. Der für die Tarifzone ABC wird mit 3,60 Euro um 20 Cent teurer. Die Monatskarte (AB) kostet 84 statt 81 Euro, im ABC-Bereich 104 statt 100,50 Euro. Für Pendler aus dem Umland werden die ABC-Jahreskarten teurer: von 992 Euro auf 1008 Euro (bei monatlicher Abbuchung), von 961 auf 978 Euro (bei Jahresabbuchung).
Straßenverkehr: Die Bußgelder für das Parken in „zweiter Reihe“, auf Geh- und Radwegen sollen steigen. Statt 15 Euro drohen nun bis zu 100 Euro Strafe.
Neuer Feiertag: Am 8. Mai haben die Berliner frei. Der Anlass: An diesem Tag jährt sich 2020 die Kapitulation der Wehrmacht zum 75. Mal. Das Datum markiert das Ende des Zweiten Weltkrieges und wird als Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus gefeiert. Der 8. Mai ist aber nur 2020 ein Feiertag.
Wer in der zweiten Reihe parkt, muss bis zu 100 Euro Strafe zahlen.
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Impfpflicht: Das Gesetz gilt ab 1. März. Eltern müssen dann vor Aufnahme ihrer Kinder in Kitas oder Schulen einen Impfnachweis gegen Masern vorlegen. Für Kinder, die schon zur Kita oder in die Schule gehen, muss der Nachweis bis 31. Juli 2021 erfolgen. Bei Verstößen drohen bis zu 2500 Euro Bußgeld.
Zum besseren Schutz vor Masern gilt ab 1. März 2020 die Impfpflicht bei Kindern.
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Notruf: Bei akuten Gesundheitsproblemen oder bei Suche nach einem Arzt gilt ab 1. Januar die neue kassenärztliche Bereitschaftsnummer 116117, die täglich rund um die Uhr besetzt ist.
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