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Kleiner Flughafen, große Probleme

BER-Chef Karsten Mühlenfeld steht unter Druck: Das Gremium erwartet von ihm Pläne zum Ausbau des völlig falsch kalkulierte Flughafens.

BK
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Flughafen-Chef Karsten Mühlenfeld steht unter Druck.

Flughafen-Chef Karsten Mühlenfeld steht unter Druck.

© dpa/Tim Brakemeier Lizenz

Wenn der Airport tatsächlich im Herbst 2017 öffnet, gibt’s Probleme. Der BER ist zu klein, räumt die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen ein. Jährlich 27 Millionen Fluggäste könnten dort abgefertigt werden, laut Studie ist mit einem „Passagiervolumen von 33,4 Millionen, das bis 2027 auf 43 Millionen ansteigen würde“ zu rechnen. Deshalb ist sogar der Bau eines neuen Satelliten-Terminals auf dem Vorfeld des BER im Gespräch.

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) wirbt erneut für dem Airport Leipzig/Halle als Berliner Zweitflughafen. Berlin und Leipzig seien auf Straße und Schiene für Reisende „attraktiv“ verbunden. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU): „Der ICE bräuchte nur 55 Minuten.“

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