Benyamina, Madouni, Polenz mit gemeinsamen Wurzeln

Algerien-Connection

Dajana Rubert Laura Krupp
Lesezeit 1 Min

Berlin - Was haben Unions Ballermann Karim Benyamina und die Neuzugänge Ahmed Madouni sowie Jerome Polenz gemeinsam? Ihre Wurzeln! Ab dieser Saison sind sie die eiserne "Algerien"-Connection.Gut, wenn man in eine neue Mannschaft kommt und Seelenverwandte trifft. "Wir haben den gleichen kulturellen Hintergrund und verstehen uns gut", plaudert Madouni. Aufgewachsen in Frankreich, entschied er sich als Profi für die Nationalelf Algeriens, das Land seines Herzens. "Damit erfüllte ich meinem Vater einen großen Traum", meint der 29-Jährige .Das steht für Jerome Polenz nicht zur Debatte. Er ist stolz, für Deutschland die U19-EM 2005 gespielt zu haben. Bei Union zwei Landsleute zu treffen, ist "ein glücklicher Zufall. Wir kommen super klar", meint er.Langzeit-Unioner Karim Benyamina, sozusagen der Vater der "Algerien"-Connection, hatte lange gehofft, fürs "Vater"-land bei der WM auflaufen zu können. "Dieses Thema ist jetzt gegessen", sagt er. Deshalb liegt die Konzentration auf Union. Dass sein Herkunftsland personell verstärkt wurde, ist für den Stürmer aber lediglich "ein netter Nebeneffekt".------------------------------

Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com

Lesen Sie mehr zum Thema