Unions Köhler

Gänsehautmoment vorm Fernseher

Mathias Bunkus
Lesezeit 1 Min
Unions Benny Köhler.

Unions Benny Köhler.

© imago/Matthias Koch

„Ich kann mir lebhaft vorstellen, was ihm durch den Kopf gegangen ist“, so Köhler. Der 36-Jährige kennt Russ aus gemeinsamen Eintracht-Tagen. Und er hatte genau wie Russ mit einem Tumor zu kämpfen, der Anfang 2015 bei ihm diagnostiziert worden war. Köhler besiegte die Erkrankung seines Lymphsystems, kam zurück und half Union vergangenen Mai noch dabei, den Sieg gegen Braunschweig dingfest zu machen.

Unions Benny Köhler freut sich mit Marco Russ über dessen Comeback.

Unions Benny Köhler freut sich mit Marco Russ über dessen Comeback.

© dpa

Tränen flossen in Lichtenberg zwar nicht, so wie bei Russ und dessen Frau Janina. Mit Töchterchen Vida auf dem Arm feierte der 31-Jährige seine Rückkehr auf den Rasen.

Gern wäre Köhler dabei gewesen. Aber das geht ja gerade nicht. „Ich bin in Berlin, mache mein Rehaprogramm. Die OP ist jetzt drei Wochen her. Bislang läuft das gut“, meinte der Mittelfeldspieler, der sich nach anhaltenden Knieproblemen den Meniskus machen ließ. Ob er noch mal bei Union aufdribbelt, ist offen. „Ich mache mir da keinen Druck“, so Köhler. Wichtiger ist ihm jetzt, zu gesunden. Und dass er Kumpel Marco beglückwünschen kann. „Ich schreibe ihm noch eine SMS“, verriet Köhler. 

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