Benno Fürmann

...und das harte DDR-Klopapier

Mauerbau und geteiltes Berlin – das Thema ist jetzt, kurz vor dem 50. Jahrestag am 13. August, in aller Munde. Überraschend ist, was Schauspieler Benno Fürmann (39), aufgewachsen in Kreuzberg, zu diesem Thema beizutragen hat.

BK
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Benno Fürmann spielt...

Benno Fürmann spielt...

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Mauerbau und geteiltes Berlin – das Thema ist jetzt, kurz vor dem 50. Jahrestag am 13. August, in aller Munde. Überraschend ist, was Schauspieler Benno Fürmann (39), aufgewachsen in Kreuzberg, zu diesem Thema beizutragen hat: „Ich erinnere mich, dass das Klopapier drüben härter war, genauso wie das Knäckebrot.“ Das ist ja mal eine interessante Beobachtung!

Auf dem TV-Bildschirm hat Benno Fürmann eine andere Verbindung zur Mauer. Im Drama „Der Mauerschütze“ mimt er einen ehemaligen Grenzsoldaten, dessen Leben von den tödlichen Schüssen auf einen Republikflüchtling überschattet wird. Freitag Abend war der Film schon im Kultursender Arte zu sehen. Alle, die ihn verpasst haben, können das am 3. August (20.15 Uhr, ARD) nachholen.

Der Schauspieler gesteht, dass er sich im echten Leben zu Mauerzeiten kaum für die Teilung interessierte. „Die Mauer gehörte einfach zum Straßenbild“, sagt er. „Da haben wir uns keinen Kopf drüber gemacht.“

Nur als Fürmanns Tante in Ost-Berlin im Krankenhaus lag, da habe er gedacht: „Das ist doch absurd. Dass man jemanden, den man gern hat, in so einer Situation nicht berühren, nicht in den Arm nehmen kann.“ Und dann musste Tantchen vermutlich auch noch extra-hartes Knäckebrot essen. Au weia ...

SKA

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