Trier - Nichts gegen den 68:65-Sieg am Donnerstag im Eurocup gegen Athen. Nichts gegen das gelungene Debüt von Muli Katzurin. Der viel wichtigere, viel aussagekräftigere Auftritt der Albatrosse kommt aber erst heute. In Trier muss sich zeigen, was der Trainer-Wechsel tatsächlich (schon) gebracht hat.Ausgerechnet Trier. Ausgerechnet die Mannschaft, die von Alba-Idol Henrik Rödl gecoacht wird. Die mit Philip Zwiener, Dragan Doijcin, Oskar Faßler und Oliver Clay vier Ex-Berliner aufbietet. Egal. Alba braucht nach zuletzt fünf Pleiten in sieben Spielen in fremder Halle den Auswärtssieg. Und wenn es nicht anders geht, dann halt auch bei Freunden. Denn Rödl ist im Herzen noch ein Albatros. Der übrigens keineswegs an eine Alba-Krise glaubt: "Das Team steckt ganz einfach im Umbruch."Und derzeit auch dabei wieder fast am Anfang. Denn Katzurin krempelt alles um, betont: "Ich glaube an mein System. Was war, interessiert mich nicht." Spielerisch war seinen Jungs gegen Athen anzumerken, dass innerhalb von wenigen Trainingseinheiten keine Wunder zu erwarten sind. Aber der Einsatz stimmte, der Wille war da. Alba drehte ein fast verlorenes Spiel im Schlussviertel.Nur so kann es heute auch funktionieren. Nur so kann Muli den Klub aus dem Teufelskreis von Heimsiegen und Auswärtsenttäuschungen führen. Nicht nur heute, sondern am besten auch noch einmal am Dienstag. Da muss Alba in Sevilla schon wieder im Eurocup ran.------------------------------
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