Beim Randale-Spiel war er noch ein Roter

Ottl: Die Vergangenheit blende ich aus

Irgendwie ist es, als würde sich ein Kreis schließen. 511 Tage nachdem Hertha mit einem 1:2 gegen den 1. FC Nürnberg im Olympiastadion quasi den Abstieg besiegelte, spielen die Blau-Weißen im ersten Bundesligaspiel nach dem Wiederaufstieg wieder gegen den Club.

D.Rubert
Lesezeit 2 Min
Ex-Nürnberger Andreas Ottl will drei Punkte zum Auftakt für Hertha.

Ex-Nürnberger Andreas Ottl will drei Punkte zum Auftakt für Hertha.

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Damals standen Manager Michael Preetz die Tränen in den Augen. 150 Chaoten stürmten aus Wut den Platz. Es war ein Trauerspiel. Nur für einen nicht. Neuzugang Andreas Ottl hatte damals drei wichtige Punkte im Abstiegskampf mit Nürnberg geholt. Erinnerungen werden wach!

„Die Zeit in Nürnberg war für mich sehr lehrreich. Zum ersten Mal habe ich nicht um Pokale und Meisterschaften, sondern gegen den Abstieg gespielt“, sagt Ottl. Die Erfahrung kann er für die blau-weiße Mission Klassenerhalt gut gebrauchen. Auch an das besagte Spiel im Olympiastadion denkt er zurück. „Man hat schon lange vor dem Spiel gemerkt, wie viel damals auf dem Spiel stand.“

Trainer Markus Babbel.

Trainer Markus Babbel.

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Neuzugang Andreas Ottl

Neuzugang Andreas Ottl

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Fabian Lustenberger

Fabian Lustenberger

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und Peter Niemeyer müssen sich zwei Plätze teilen.

und Peter Niemeyer müssen sich zwei Plätze teilen.

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An die Fans, die ihre Wut in Aggressionen wandelten, will er aber keinen Gedanken verschwenden. „Das liegt über ein Jahr zurück. Das blende ich aus. Für uns zählt jetzt nur ein guter Start und dafür brauchen wir unsere Anhänger.“

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