„Als Profi musst du in der Lage sein, auch mal eine Englische Woche zu überstehen“, fordert der Schweizer von seinen Spielern vor dem wichtigen Heimspiel heute gegen Holstein Kiel (18.30 Uhr).
Nach drei Ligaspielen ohne Sieg ist der Plan für den kniffligen Kick gegen die Ostseestädter klar: endlich wieder dreifach punkten. „Den Plan hatten wir allerdings auch in Bielefeld“, gibt Fischer schmunzelnd zu.
Voraussetzung für einen Sieg ist: endlich mal eine Führung ausbauen. Das klappte zuletzt beim bisher letzten eisernen Sieg gegen St. Pauli (4:1), danach verspielte Union je einen Führungstreffer gegen Duisburg und Bielefeld, traf in Sandhausen gar nicht.
Rückkehr von Polter steht bevor
„Mit langen Bällen wird es in einem System mit nur einem Stürmer schwierig. Auch Sebastian Andersson muss im Spiel mal durchschnaufen können“, betont Trainer Fischer. Der Schwede, Unions einzige Spitze, wirkte nach der Punkteteilung in Bielefeld ausgelaugt und enttäuscht.
Eine Möglichkeit, den 27-Jährigen zu entlasten, wäre Sebastian Polter. Dem Publikumsliebling bescheinigte der Coach nach dessen Achillessehnenriss schon vergangene Woche Matchfitness. Gegen Kiel steht Polter mit großer Sicherheit im Kader, ein Einsatz von Beginn an wäre wohl des Guten zu viel.
Ohnehin ist Startelf-Rotation kaum zu erwarten. Die Defensive sitzt fest wie ein Sattel, offensiv fehlt es gegen giftige Kieler an verlässlichen Alternativen. Möglich, dass Simon Hedlund Marcel Hartel ersetzt. Auch Ken Reichel, nach seiner bösen Beule in Bielefeld wieder fit, könnte für Christopher Lenz eine Pause bekommen. Ansonsten heißt es für Union: Mit Konstanz und Ausdauer endlich zum Dreier.
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