So dicht dran war der BFC Dynamo schon lange nicht: Beim 2:2 (2:0) in Leipzig knöpften die Weinrot-Weißen dem 1. FC Lok einen Punkt ab. Die letzten vier Spiele gegen den Regionalliga-Meister der vergangenen zwei Jahre wurden allesamt verloren – ohne ein einziges Dynamo-Tor.
Dadashov patzt gleich zweimal
Umso ärgerlicher, dass sogar drei Punkte drin waren. In Halbzeit eins hatten Valdemar Sadrifar (14.) und Levin Mattmüller (37.) mit seinem vierten Tor in Folge für eine 2:0-Führung gesorgt, nach der Pause ließ Rufat Dadashov dann zwei Hundertprozenter (53., 65.) liegen.
Das 3:0 wäre der K. o. für Lok gewesen. Wer den Kapitän auch nur ein bisschen kennt, weiß, dass sich „Dada“ über seine kläglichen Versuche erst mit dem Kopf und dann mit dem Fuß selbst am meisten ärgert.
Ziane wird zum BFC-Schreck
Und so kam es, wie es dann immer kommt. Nach einem Patzer von Mattmüller und dann mit dem Mut der Verzweiflung kam Leipzig, das auch noch zweimal Aluminium traf, noch zum Ausgleich. Beide Male traf Djamal Ziane (76. und 90.+2).
BFC-Trainer Sven Körner: „Ich bin trotzdem extrem stolz auf die Mannschaft. In der ersten Halbzeit haben wir ein Riesen-Spiel gemacht. Mit dem 3:0 hätten wir den Sack zugemacht.“
Nächster Entwicklungsschritt
Viel Zeit zum Ärgern bleibt nicht, schon am Sonntag (14 Uhr) kommt der 1. FC Magdeburg II ins Sportforum. Da ist das junge Überraschungsteam der bisherigen Saison dann erneut gefordert. Körner: „In Leipzig hat man gesehen, dass uns noch eine gewisse Cleverness fehlt. Das ist dann der nächste Entwicklungsschritt.“
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