Sieg verpasst

Bei Lok Leipzig merkt der BFC Dynamo, was ihm noch fehlt

Beim Regionalliga-Meister kassieren die Weinrot-Weißen den Ausgleich in der Nachspielzeit. Trainer Sven Körner kennt den Grund.

Foto von Autor/Autorin: Peter Wiezorek
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Über weite Strecken hat die Abwehr des BFC Dynamo um Larry Oellers (2.v.l.) und Tobias Gunte (r.) Djamal Ziane (M.) im Griff, dann schlug der Lok-Stürmer doch noch zu.

Über weite Strecken hat die Abwehr des BFC Dynamo um Larry Oellers (2.v.l.) und Tobias Gunte (r.) Djamal Ziane (M.) im Griff, dann schlug der Lok-Stürmer doch noch zu.

© Patrick Skrzipek

So dicht dran war der BFC Dynamo schon lange nicht: Beim 2:2 (2:0) in Leipzig knöpften die Weinrot-Weißen dem 1. FC Lok einen Punkt ab. Die letzten vier Spiele gegen den Regionalliga-Meister der vergangenen zwei Jahre wurden allesamt verloren – ohne ein einziges Dynamo-Tor.

Dadashov patzt gleich zweimal

Umso ärgerlicher, dass sogar drei Punkte drin waren. In Halbzeit eins hatten Valdemar Sadrifar (14.) und Levin Mattmüller (37.) mit seinem  vierten Tor in Folge für eine 2:0-Führung gesorgt, nach der Pause ließ Rufat Dadashov dann zwei Hundertprozenter (53., 65.) liegen.

Das 3:0 wäre der K. o. für Lok gewesen. Wer den Kapitän auch nur ein bisschen kennt, weiß, dass sich „Dada“ über seine kläglichen Versuche erst mit dem Kopf und dann mit dem Fuß selbst am meisten ärgert.

Ziane wird zum BFC-Schreck

Und so kam es, wie es dann immer kommt. Nach einem Patzer von Mattmüller und dann mit dem Mut der Verzweiflung kam Leipzig, das auch noch zweimal Aluminium traf, noch zum Ausgleich. Beide Male traf Djamal Ziane (76. und 90.+2).

BFC-Trainer Sven Körner: „Ich bin trotzdem extrem stolz auf die Mannschaft. In der ersten Halbzeit haben wir ein Riesen-Spiel gemacht. Mit dem 3:0 hätten wir den Sack zugemacht.“

Nächster Entwicklungsschritt

Viel Zeit zum Ärgern bleibt nicht, schon am Sonntag (14 Uhr) kommt der 1. FC Magdeburg II ins Sportforum. Da ist das junge Überraschungsteam der bisherigen Saison dann erneut gefordert. Körner: „In Leipzig hat man gesehen, dass uns noch eine gewisse Cleverness fehlt. Das ist dann der nächste Entwicklungsschritt.“

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