Berlin - Schüler mit Lern- und Sprachbehinderungen sollen ab 2012 an Regelschulen unterrichtet werden, kündigt Schulsenator Prof. Jürgen Zöllner (SPD) an. Das gilt auch für verhaltensauffällige Kinder. Von 38 Förderschulen sollen nur einige spezialisierte Zentren übrig bleiben, die Pädagogen an Regelschulen eingesetzt werden. Ein Pilotprojekt an der Kaulsdorfer Ulmen-Grundschule ist Pate.Das Vorhaben nennt sich "Inklusive Schule". Damit setzt Zöllner die UN-Behindertenkonvention um. Kinder mit schweren Behinderungen will Zöllner an Förderzentren belassen. Berlin zählt knapp 20 000 Schulkinder mit sozialpädagogischem Förderbedarf.
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