Berlin - Es wurde seit Jahren gemunkelt: Herthas Präsident und Multi-Millionär Werner Gegenbauer unterstützt den Verein finanziell. Der generöse Geschäftsmann schwieg immer bescheiden. Doch gestern platzte die Bombe. Ausgerechnet Bahn-Chef Dr. Rüdiger Grube outete Gegenbauer als großen Hertha-Gönner.Die Pressekonferenz wegen des Sponsoren-Vertrags (siehe oben) war im 21. Stock des Bahn-Towers am Potsdamer Platz längst beendet. Aber Dr. Grube kam noch ins Plaudern. Er erzählte, wie sich eine echte Männerfreundschaft zwischen ihm und Gegenbauer entwickelt hat. "Wir kommen beide aus einfachen Verhältnissen, haben uns nach oben gearbeitet. So etwas verbindet."Und die Sympathie ist so groß, dass Dr. Grube Herthas Boss und sein Engagement für den Klub lobte und dabei das Geheimnis lüftete: "Er ist mit persönlichen Vermögen da reingegangen. Werner Gegenbauer ist ein Vorbild. Wo gibt es so etwas heute noch. Davor habe ich ganz hohen Respekt."Der KURIER erfuhr: Gegenbauer hat einen nicht unerheblichen Anteil der Hertha-Anleihe in siebenstelliger Höhe erworben. Gegenbauer dazu: "Kein Kommentar!" Ein wahrer Gentleman schweigt.
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