Berlin kann gar nicht genug Parks haben Beatrice aus Friedrichshain: „Central Park. Da kann man sich unter die Bäume legen“. Obwohl Berlin schon viele Parks habe, wäre ein weiterer mitten in der Stadt schön, so die 23-Jährige. Die Variante „Städtische Bühne“ lehnt Beatrice kategorisch ab.
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Große Grünfläche, aber Bäume müssen versorgt werden Daniela (42) aus Marzahn: „Den ,Central Park’ fände ich gut“. Ein Problem sieht sie aber in der umfangreichen Bewässerung der hohen Laubbäume und weitläufigen Rasenflächen. Und der Neptunbrunnen? „Der muss da bleiben, wo er ist.“
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Unsere Stadt braucht mehr Bäume und weniger Beton Maik aus Köpenick: „Berlin hat wenig Grün“, so der 33-Jährige. Deshalb favorisiert er den „Central Park“. Und kritisiert: „Überall werden nur Flaniermeilen gebaut.“ Die „Städtische Bühne“ erinnert an den Alex, „da haben wir schon eine Betonwüste“.
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Natur pur im Herzen der Stadt: Wasser oder mehr Bäume Marit (20, li.) und Laura (21) aus Friedrichshain: „Wir lieben das Wasser.“ Deshalb: Der Vorschlag Ufer-Terrassen. Und wenn der Platz nicht zur Hafencity geflutet werden kann, dann sollen mehr Bäume her. Deshalb liegt bei beiden der „Central Park“ auf Platz 2.
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Ruth möchte eine grüne Oase im Schatten des Fernsehturms Ruth (49) aus Prenzlauer Berg: Weil die Touristenführerin mit Blick auf den Fernsehturm arbeitet, wünscht sie sich einen schönen Park auf dem Areal dazwischen. Die grüne Oase „Central Park“ ist deshalb ihr Favorit. „Der würde uns noch guttun.“
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Berlins Mitte soll bleiben wie sie ist – keine Veränderung Moritz aus Mühlenbeck. Zum Platz hat der 24-Jährige eine klare Meinung: „Ich würde ihn so lassen, wie er jetzt ist.“ Selbst die schönsten Animationen konnten den jungen Mann nicht zur Umgestaltung bewegen. „Nein, da müssen wir nix ändern.“
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Am besten Ausgrabungen mit Hinweis-Tafeln für die Bildung Den „Archäologischen Garten“ findet Michael (50) am interessantesten. Ausgrabungen in der historischen Mitte lassen den Schöneberger ins Schwärmen kommen. Er könne sich das Areal mit anschaulichen Hinweistafeln gut vorstellen.
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Ein Stadtpark würde das Gelände vor dem Roten Rathaus zu einer grünen Oase machen – nach Vorbild des New Yorker Central Park. Unter hohen Laubbäumen könnten sich Besucher auf weitläufigen Rasenflächen ausruhen. Ein Ausgleich zur sonst verkehrsreichen City Ost. Der neue Park würde 14 Hektar messen, also ungefähr groß wie 20 Fußballfelder sein.
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Der radikalste Entwurf des Architekten-Teams Chipperfield, Graft und Kiefer: Das Rathausforum wird geflutet und mit Uferterrassen zur Hafencity verwandelt. Als die Idee erstmals vorgestellt wurde, machte die Rede von Wowis Badewanne die Runde. Dem Regierenden und seinem damaligen Kulturstaatssekretär André Schmitz gefiel die Idee jedoch weniger.
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Ein archäologischer Garten lädt zum Spazieren durch die Geschichte Berlins ein. Vorm Roten Rathaus werden mittelalterliche Grundrisse freigelegt, sodass Besucher den Archäologen bei Grabungen zusehen können. Besondere Funde bleiben dauerhaft zugänglich. Wichtig ist auch, dass man die Straßenverläufe des alten und des modernen Berlin vergleichen kann.
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Entlang der Karl-Liebknecht-Straße und der Rathausstraße erstrecken sich Baumreihen. Zwischen den Platanen lädt ein großer Platz zum Bummeln ein. So sieht es das Konzept mit dem Namen „Esplanade“ vor. Zu besonderen Anlässen könnte der offene Raum anderweitig genutzt werden – etwa an Gedenktagen oder für Straßenfeste und Demonstrationen.
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Als sogenannte „städtische Bühne“ würde sich das Rathausforum ebenfalls eignen. Die Idee: Gläserne Arkaden umringen einen befestigten Platz, auf dem Veranstaltungen vom Konzert bis zur Modenschau stattfinden. Auch wenn im Hintergrund ein buntes Riesenrad zu sehen ist, soll die städtische Bühne nur ausnahmsweise für kommerzielle Zwecke offenstehen.
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Blick auf das heutige Rathausforum mit der Baustelle des U-Bahnhofs Rotes Rathaus und dem Neptunbrunnen. Viele Stadtplaner finden das Areal zu trist.
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Gestern stellte der KURIER in seiner Sonntags-Ausgabe die Konzepte vor, den Visionen sind keine Grenzen gesetzt. Von einem Berliner „Central Park“, ähnlich der gigantischen und weltbekannten Grünfläche in New York, bis hin zur Flutung und dem Anlegen von Wasserterrassen waren viele Vorschläge dabei. Was aber sagen die Berliner? Der KURIER legte die Konzepte den Hauptstädtern vor, hier die Ergebnisse.
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