Schon seit einiger Zeit krallt sich die Klaue der In-Droge in die Gehirne und Körper vereinzelter Süchtiger. Jetzt aber schwappt eine „Badesalz“-Welle über Deutschland. „Mit dem Konsum sind unkalkulierbare gesundheitlichen Risiken verbunden“, so die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans. Wer das Teufelszeug raucht, schluckt oder schnieft muss mit „schweren, mitunter lebensgefährlichen Intoxikationen rechnen.“ Heißt: Kreislaufversagen, Ohnmacht, Psychosen, Wahnvorstellungen, Muskelzerfall, Nierenversagen
Woher aber kommt „Badesalz“ (ein Gramm kostet um die 30 Euro), von dem noch nicht einmal die genauen Inhaltsstoffe bekannt sind? Aus den USA! Hier kursieren bereits Horrorgeschichten über Patienten, die völlig außer Kontrolle geraten (Selbstverstümmelungen, Gewalttaten im Rausch) .
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Aus Kreisen des BKA heißt es, dass gerade nach Berlin als Schmelztiegel der Szene eine Vielzahl an Drogen-Lieferungen geliefert werden. Meist laufen die Bestellungen übers Internet.
Bei der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz scheint dies aber noch nicht angekommen zu sein. Antwort auf die KURIER-Anfrage: „Uns sind derartige Fälle nicht bekannt.“
M.BÖTTCHER
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