Jüterborg - Im Fall des von den eigenen Eltern getöteten Säuglings (KURIER berichtete) gerät jetzt das zuständige Jugendamt in Jüterborg unter Druck.Jugenddezernent Horst Bühren bestätigte gestern, dass die Behörden seit 2004 mit der dreifachen Mutter Kristin H. (37) in Kontakt stehen. Bühren: "Die Familienverhältnisse sind sehr kompliziert." Von einer erneuten Schwangerschaft habe man aber nichts gewusst. Bislang lägen auch keine Anhaltspunkte für ein Fehlverhalten seiner Mitarbeiter vor. Die Frau hatte sich am Wochenende bei der Polizei gemeldet und gestanden, ihr Neugeborenes vor zwei Jahren direkt nach der Geburt gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten getötet und vergraben zu haben. Beide sitzen in Untersuchungshaft, die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mord.------------------------------
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