Autos, Wohnung, Gartenlaube

Die Berliner Feuer-Nacht

Florian Thalmann
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Während viele Berliner hoffentlich gut schlafen konnten, herrschte für sie in der vergangenen Nacht Hochbetrieb: die Retter der Feuerwehr. Gleich an mehreren Ecken der Stadt brannte es. Und natürlich standen auch in dieser Nacht Autos in Flammen.

Schon am Abend kam es zu zwei Bränden. Gegen 17.30 Uhr entdeckte ein Anwohner im Märkischen Viertel Rauchentwicklung an einem Ford. „Das Auto stand seit Anfang des Jahres scheinbar unverschlossen auf einem Anwohnerparkplatz am Senftenberger Ring“, sagte eine Sprecherin der Polizei dem KURIER. Der Zeuge konnte das Feuer selbstständig löschen. Eine weitere Augenzeugin sah in der Nähe des Tatortes drei Männer, von denen bisher jede Spur fehlt. „Es ist unklar, ob es sich dabei um die Brandleger handelt.“ Ein Brandkommissariat ermittelt.

Zu einem weiteren Autobrand kam es gegen 19.30 Uhr in der Dünther Straße in Steglitz. Hier bemerkte eine Autofahrerin, dass ihr BMW brannte – auch sie konnte die Flammen selbst löschen. Verletzt wurde in beiden Fällen niemand. 

Bei einem Wohnungsbrand in Marienfelde wurde am Abend ein Mann verletzt. Ein Zimmer der Wohnung an der Tennstedter Straße stand komplett in Flammen. Sofort begannen die Feuerwehrleute mit den Löscharbeiten, konnten ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Wohnungen verhindern. Neben dem Verletzten retteten die Einsatzkräfte noch zwei weitere Personen. Die Brandursache war zunächst unklar. Der 66-Jährige zog sich Verbrennungen zweiten und dritten Grades zu, sagte ein Feuerwehr-Sprecher. Die Tennstedter Straße blieb während des Einsatzes gesperrt.

Eine Sperrung gab es auch in der Lichtenberger Siegfriedstraße – hier brannte in der Nacht aus bisher unbekannten Gründen eine Gartenlaube komplett nieder. Verletzte gab es laut ersten Informationen nicht. FTH 

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