Ein lauter Knall riss am frühen Morgen Anwohner in der Köllnischen Straße in Niederschöneweide aus dem Schlaf. Auto-Explosion auf der Straße! Augenzeugenberichten zufolge stand ein geparkter Chevrolet-Jeep in Flammen. Eine Anwohnerin alarmierte die Feuerwehr. Das Feuer breitete sich schnell auf einen daneben abgestellten Kleinwagen aus. Auch zwei weitere PKW wurden beschädigt.
Plötzlich rummste es. Durch die Hitzeentwicklung explodierte der Jeep, Glassscherben flogen meterweit durch die Gegend. Auch ein benachbartes Wohnhaus wurde beschädigt – durch die Hitze schmolzen die Rollläden. Verletzt wurde niemand, die Anwohner kamen mit dem Schrecken davon. Vermutlich steckt Brandstiftung hinter dem Vorfall – ob der gleiche Zündler auch einen Müllcontainer in Brand steckte, der nur 30 Minuten zuvor auf einem Firmengelände in der Fließstraße in Flammen stand, ist unklar. Das Landeskriminalamt ermittelt.
Dann: Neues Feuer in den Morgenstunden. Dieses Mal stand ein Auto der Deutschen Telekom in Flammen. „Ein Anwohner hörte ein Geräusch, sah auf die Straße“, sagte eine Sprecherin der Polizei dem KURIER. Er alarmierte die Einsatzkräfte. Der Wagen stand in der Stockholmer Straße in Wedding, wurde schwer beschädigt. Verletzt wurde aber niemand. Ein politisches Motiv sei für die Tat nicht ausgeschlossen, heißt es – der Staatsschutz ermittelt.
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com