Kommentar

Beamtenbund beschwert sich über Rentenreform – mein Mitleid hält sich in Grenzen

Diese Autorin zahlt seit Jahren in die Rentenkasse ein – und soll immer länger arbeiten. Warum sie die Kritik vom Beamtenbund richtig aufregt.

Foto von Autor/Autorin: Sharone Treskow
Lesezeit 4 Min
Wer in die gesetzliche Rentenkasse einzahlt, kämpft oft mit finanzieller Unsicherheit. Ausgerechnet die Beamten beschweren sich jetzt über die geplante Rentenreform.

Wer in die gesetzliche Rentenkasse einzahlt, kämpft oft mit finanzieller Unsicherheit. Ausgerechnet die Beamten beschweren sich jetzt über die geplante Rentenreform.

© 8Photo / Magnific

Die nächste Rentenreform wird für viele schmerzhaft: länger arbeiten, mehr einzahlen, weniger rausbekommen. Genau in dieses Minenfeld platzt nun ausgerechnet der Deutsche Beamtenbund (dbb) mit warnenden Worten und klaren Forderungen. Der Tenor: So geht das nicht. Die Rente müsse auch künftig den Lebensstandard sichern. Klingt erstmal wie ein Satz, den jeder unterschreiben würde. Wäre da nicht ein kleines Detail: Beamte finanzieren die gesetzliche Rente gar nicht mit. Mitleid? Hält sich deshalb bei vielen – mich eingeschlossen – in sehr engen Grenzen.

Berliner Kurier

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