Die Retter sind Dirk Bufé (48) und sein Kollege Hartmut Benter (53) vom „Vogelgnadenhof und Altenheim für Tiere“ (Burgwallstraße 75). Der KURIER hatte vor einer Woche berichtet, dass die zwei Kontakt zum Verein „Fellnasen-Nothilfe“ aufgenommen hatten. Dirk Bufé: „Wir wollten Tieren helfen, die zum Tode verurteilt sind. Rumäniens eingefangene Straßenhunde werden nach einer Woche Aufenthalt vergast, erschlagen oder per Stromschlag getötet.“
Drei von zehn Neuen in Blankenburg: Mia (re.), Emely (li.) und Luca (auch unten) warten mit gespitzten Ohren auf Leckerchen. Die Drei sind noch nicht stubenrein und müssen noch erzogen werden.
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Hartmut Benter zeigt die Impfausweise von den Hunden.
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Mit traurigen Augen schaut Rüde Luca noch in Rumänien.
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Kuschelzeit: Dirk Bufé schmust mit Emely (vorne) und Joy. Obwohl die Vierbeiner in Rumänien Schlimmes erlebt haben, sind sie zutraulich und gesund.
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Freitagabend gegen 21 Uhr ist der Transporter vom rumänischen Ort Rosiori de Vede gestartet, wo sich die Tötungsstation befindet. 24 Stunden später fuhr er beim „Altenheim der Tiere“ vor. „Die Hunde waren sehr aufgeregt, als sie aus ihren Transportkisten durften“, sagt Bufé. „Dann haben sie sich erstmal den Bauch vollgeschlagen.“
Statt in engen Käfigen zu sitzen, toben sie nun übermütig durch den Garten und haben – wie alle Hundekinder – Flausen im Kopf. So will Mia vom Tisch Leckerlis mopsen, während ihr Bruder Luca am Stuhlbein knabbert. Trotz ihrer schlimmen Vergangenheit sind die vierbeinigen Rumänen zutraulich und gesund. Mia und ihre vier Geschwister (5 Monate) dürfen vorerst im „Altenheim für Tiere“ bleiben. Die anderen fünf Hunde (1 bis 7 Jahre) wurden in Pflegefamilien untergebracht und sind krank. Dem Rüden Tripos fehlt sogar ein Bein.
Am „Tag der offenen Tür“ am 23. August im „Altenheim für Tiere“ werden sie alle mit wackelnden Schwänzchen auf neue Besitzer warten. Jeder Hund kostet eine Schutzgebühr von 250 Euro.
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