Sahra Wagenknechts linke Sammlungsbewegung #aufstehen scheint schon gescheitert, bevor sie am 4. September offiziell startet. Grüne und SPD ziehen #sitzenbleiben vor.
Bis auf ein paar Randfiguren haben beide Parteien dem Ehepaar Lafontaine/Wagenknecht eine Absage erteilt. Und selbst in der Linkspartei gibt es nur wenige Unterstützer und eine klare Absage von der Führung.
Warum sollte auch jemand aus SPD und Grünen für Frau Wagenknecht aufstehen? Sie und ihr Mann standen bisher nicht für Sammlung, sondern für Spaltung. Sie stehen für Abschottung in der Flüchtlingspolitik.
In Wirklichkeit ist die Initiative ein neuer Versuch, der SPD zu schaden und sie zu spalten. Sahra Wagenknecht sagt klar, der Schlüssel für das Ziel linker politischer Mehrheiten sei die SPD. Das predigt sie schon seit Jahren.
Wobei linke Mehrheiten bisher an den Wählern und an Wagenknecht und ihrer Partei gescheitert sind.
Die Grünen haben schon gar kein Interesse an einer linken Sammlungsbewegung. Sie erklimmen gerade aus eigener Kraft neue Umfragehöhen. Sie wollen ihr Wählerpotenzial weiter ausbauen, nicht mit einer Sammlungsbewegung teilen.
Außerdem verorten sie sich nicht mehr als Teil der Linken, sondern neuerdings als Partei der linken Mitte.
Frau Wagenknecht wird nur die üblichen Verdächtigen für ihre Sammlungsbewegung gewinnen können. Und das sind fast ausschließlich linke Sektierer.
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