„Das Ergebnis ist für mich schwer zu schlucken. Wir sind schwer reingekommen, hatten dann aber Zürich am Wickel. Und am Ende war es unglücklich“, analysierte Trainer Uwe Krupp.
Nach fast einem halben Jahr Pause flogen endlich wieder die Pucks durch den jetzt Mercedes-Benz-Arena heißenden Eishockey-Tempel am Ostbahnhof. Aber den richtigen Hunger auf Eishockey hatten erst mal nur die EHC-Fans mitgebracht. Roman Wick (9., 19.) und Jonas Siegenthaler (11.) brachten die Gäste ohne große Gegenwehr mit 3:0 in Führung. Trotzdem hallten die Dynamo-Rufe durchs Rund und wurde jede kleinste Aktion der Bären gefeiert.
Die Box-Einlage von André Rankel gegen Chris Baltisberger zum Ende des ersten Drittels heizte endlich auch die Bären auf den Eis auf. Mit Krallen und Herz kämpfte sich der EHC ins Spiel zurück. „Hurra, die ganze Schweiz ist da“, ärgerte der EHC-Anhang die rund 300 angereisten Gäste-Fans.
Die wurden immer stiller, als Marcel Noebels (33.) und Darin Olver (39.) auf 2:3 verkürzten. Und als Micki DuPont nach nur 36 Sekunden im Schlussdrittel ausglich, war Stimmung im Eistempel wie zu besten Meisterzeiten. Doch statt der verdienten Führung gab es das 3:4 durch Baltisberger (49.) und in Unterzahl das 3:5 (52.) durch Kris Foucault. Beim letzten Tor zeigte Patrik Bartschi (53.), dass Zürich nicht nur ländermäßig in einer anderen Liga spielt.
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