Was treibt einen Menschen dazu, fremdes Eigentum oder sein eigenes anzuzünden? Ist es Hass, Frust, verschmähte Liebe oder Versicherungsbetrug? Die Polizei weiß es noch nicht, was den Brandstifter am Montagmorgen dazu trieb, einen Schaden von mehr als 100 000 Euro zu verursachen.
Gegen 1.30 Uhr hatte ein Anwohner kurz hintereinander zweimal einen Knall gehört. Er schaute aus dem Fenster und sah lodernde Flammen an mehreren Autos. Er informierte die Polizei und die Feuerwehr, die schnell vor Ort war. Doch auch sie konnte die Wagen nicht mehr retten. Zunächst hatten in zwei unterschiedlichen Parkreihen ein Range Rover und ein VW gebrannt. Die Flammen griffen dann von dem Range Rover auf einen Mini und einen Audi über und von dem VW auf zwei BMW, zwei weitere VW und einen Mercedes.
Menschen waren nicht in Gefahr, teilte die Polizei mit. Auch ein politisches Motiv für die vorsätzliche Brandstiftung hat das Landeskriminalamt derzeit nicht.
Brandstiftung gilt als ein typisches Männerdelikt. Nur drei bis fünf Prozent der Täter sind Frauen. Die meisten Brandstifter sind zwischen 19 und 30 Jahre alt.
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