Die in Rimini entdeckte Leiche im Koffer ist wahrscheinlich nicht die auf einer Kreuzfahrt verschwundene Frau eines Eberswalders. Es sei sehr unwahrscheinlich, dass es sich bei der Leiche, die in einem Koffer aus dem Meer in Rimini gefischt wurde, um die Vermisste handle, sagte der Oberstaatsanwalt der italienischen Stadt der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Es werde jedoch weiter in jede Richtung ermittelt. Konkrete Ergebnisse der Obduktion der Kofferleiche würden im Laufe der Woche erwartet.
Seit Februar ist die Frau aus China verschwunden. Ihr Mann - er stammt aus Eberswalde - wird beschuldigt, sie auf einer Kreuzfahrt umgebracht zu haben. Er sitzt in Rom in Untersuchungshaft.
Er bestreitet eine solche Tat. Seine Frau sei der Reise überdrüssig gewesen und in Griechenland von Bord der „MSC Magnifica“ gegangen, lautet seine Version. Die Frau wurde Berichten zufolge zuletzt am 10. Februar in Genua gesehen. Am Ende der Kreuzfahrt am 20. Februar in Civitavecchia ging sie demnach nicht von Bord. (dpa)
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