Auf dem früheren Gut Johannesburg sind Zimmer mit abschließbaren Fenstern geplant

Kinder-Dealer: 2011 ab nach Brandenburg

Ronald Gorny
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Berlin - Schluss mit 11-jährigen Drogendealern, die aus Kinderheimen türmen und wochenlang Polizei und Betreuer narren. Auf dem Gelände des ehemaligen Guts Johannesburg bei Rauen in Brandenburg sollen kriminelle Jugendliche ab nächstem Jahr endlich weggesperrt werden. Dem KURIER liegen die fertigen Pläne dafür vor.Abschließbare Fenster, durchtrittssichere Türen, eine akustische Alarmanlage, die bei unerlaubtem Verlassen der Zimmer während der Nachtruhe anschlägt - hier kann kaum jemand entkommen. Und wenn doch: In wenigen Minuten würde die Polizei die kriminellen Kids wieder einfangen.Das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk EJF hat das Konzept der "pädagogisch-therapeutischen Einrichtung mit vier Wohngruppen für insgesamt 32 psychisch auffällige, teilweise delinquente Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf bis 16 Jahren" gestern dem Senat und der brandenburgischen Landesregierung vorgelegt. EJF-Sprecher Heiko Krebs: "Eine Wohngruppe mit acht Plätzen ist mit der Möglichkeit von freiheits-entziehenden Maßnahmen konzipiert. Zu jedem Zeitpunkt kommt ein pädagogischer Mitarbeiter auf drei Kinder."Zwei Millionen Euro kostet der Umbau des Guts Johannesburg. Vize-Senatssprecher Günter Kolodziej: "Wir prüfen die Vorschläge sorgfältig." Anfang 2011 könnten die ersten kriminellen Kids dort einziehen.------------------------------

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