Arsenal-Star schon fast da

Xhaka ist im Anflug auf Hertha

Schweizer ist sich mit den Blau-Weißen einig, Preetz pokert noch um die Ablöse.

Wolfgang Heise
Lesezeit 2 Min
Granit Xhaka von Arsenal London hat sein Ziel im Visier. Er will für Hertha BSC spielen.

Granit Xhaka von Arsenal London hat sein Ziel im Visier. Er will für Hertha BSC spielen.

© imago images/Action Plus

Xhakas Berater José Noguera bestätigt jetzt den Deal, um auch Druck auf Arsenal aufzubauen. In der Schweizer zeitung „Blick“ wird der Noguera so zitiert: „Granit möchte gerne wieder nach Deutschland wechseln. Wir sind uns mit Hertha BSC einig und würden gerne nach Berlin gehen. “

Das ist mehr als eine Willensbekundung. Es ist eher eine Aufforderung an Arsenal. Denn Noguera stellt klar: „Dies haben wir Klub-Boss Raul Sanllehi und Sportdirektor Edu Gaspar so gesagt – wie auch dem neuen Trainer Mikel Arteta. Arsenal war über alle Schritte informiert. Es geht nur noch um die Ablösesumme der Klubs.“

Preetz hat für Xhaka rund 25 Millionen Euro geboten. Doch die Londoner wollen mehr Geld kassieren, schließlich haben sie vor drei Jahren noch fast das Doppelte, nämlich 45 Millionen Euro, an Borussia Mönchen gladbach gezahlt. Wahrscheinlich wird es beim Poker einen Kompromiss geben. Wenn Hertha in den nächsten Jahren in der Europa League oder Champions League spielen sollte, wird eine Nachzahlung an Arsenal fällig.

Preetz hat sich schon seit drei Monaten – da war Jürgen Klinsmann noch gar nicht Hertha-Trainer – den Wintertransfer in Angriff genommen. Denn Xhaka war mit seiner Rolle als Ersatzspieler bei den Engländern nicht mehr zufrieden, schließlich war er vorher noch Kapitän des Teams. Preetz und Klinsmann sind sich einig, dass der Schweizer im defensiven Mittelfeld die ideale Verstärkung ist, um den Spielaufbau nach vorne endlich in den Griff zu bekommen. Daran hapert es bei den Blau-Weißen.

Natürlich stößt Hertha damit in eine neue Gehaltsstufe für einen Spieler vor. Doch dafür soll der Kader geschrumpft werden. Die bisherigen Spitzenverdiener Salomon Kalou und Ondrej Duda sind die ersten Streichkandidaten. Und sie wollen auch weg. Die beiden Abgänge werden in den nächsten Tagen über die Bühne gehen. 

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