Deftiger Aufstrich

Apfel-Zwiebel-Schmalz von Kurt Drummer: Das kam auf Omas liebste Stulle!

Apfel-Zwiebel-Schmalz vereint deftige Würze mit einer süßlichen Note von Äpfeln. Mit nur vier Hauptzutaten gelingt der Aufstrich nach Kurt Drummer ganz einfach.

Foto von Autor/Autorin: Florian Thalmann
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Ein Stück Brot mit etwas Apfel-Zwiebel-Schmalz: Manchmal braucht es gar nicht mehr für ein leckeres Abendbrot. Probieren Sie dieses herrliche Rezept von Kurt Drummer mal aus!

Ein Stück Brot mit etwas Apfel-Zwiebel-Schmalz: Manchmal braucht es gar nicht mehr für ein leckeres Abendbrot. Probieren Sie dieses herrliche Rezept von Kurt Drummer mal aus!

© Illustration: Berliner KURIER/KI

Apfel-Zwiebel-Schmalz ist genau das, was ein gutes Abendbrot braucht: herzhaft, würzig und mit einer feinen süßlichen Note von karamellisierten Äpfeln. Zwiebeln und Apfelstücke ziehen im heißen Schmalz langsam durch, Majoran, Salz und Pfeffer geben die deftige Würze dazu. Das Rezept stammt aus einem Kochbuch von Kurt Drummer, dem bekanntesten Fernsehkoch der DDR, und gehört zu der richtig bodenständigen Küche, die auch er verkörperte. Aufs frische Brot gestrichen, ist der Aufstrich ein Klassiker für den Abendbrottisch – vor allem in der kälteren Jahreszeit. Wir verraten das Rezept!

Apfel-Zwiebel-Schmalz bringt Tradition auf den Brotteller

Schmalzbrote gehörten über Generationen zum festen Bestandteil des Abendbrots, gerade dort, wo man mit wenigen, aber kräftigen Zutaten kochte. Kurt Drummer hat mit seinem Kochbuch genau solche Alltagsrezepte festgehalten, die ohne großen Aufwand auskommen und trotzdem satt und zufrieden machen. Apfel-Zwiebel-Schmalz zeigt das gut: Nur vier Hauptzutaten reichen aus, um einen würzigen Aufstrich mit Charakter zu zaubern.

Am besten schmeckt das Schmalz kühl, streichfähig und auf kräftigem Vollkorn- oder Bauernbrot. Da sich größere Mengen problemlos im Steintopf lagern lassen, eignet es sich hervorragend zum Vorbereiten auf Vorrat. Kühl und trocken aufbewahrt, hält es sich einige Zeit und ist immer griffbereit, wenn spontan Lust auf ein herzhaftes Abendbrot aufkommt. Jetzt aber ran an die Zutaten und den Kochtopf!

Zutaten für Apfel-Zwiebel-Schmalz

Sie brauchen: 500 g Schmalz, 2 große Zwiebeln, 2 große Äpfel, 1 TL Majoran, Salz, Pfeffer

Oma hat ihr Schmalz immer in einem Steintopf aufbewahrt - aber heute genügt natürlich auch eine Schüssel, solange Sie den fertigen Aufstrich kühl lagern.

Oma hat ihr Schmalz immer in einem Steintopf aufbewahrt - aber heute genügt natürlich auch eine Schüssel, solange Sie den fertigen Aufstrich kühl lagern.

© Illustration: Berliner KURIER/KI

Zubereitung: So machen Sie Apfel-Zwiebel-Schmalz

Schmelzen Sie zunächst das Schmalz in einem großen Topf vollständig. Schälen Sie währenddessen die Zwiebeln und die Äpfel und schneiden Sie beides in kleine Würfel. Achten Sie darauf, die Würfel in etwa gleicher Größe zu schneiden, damit sie später gleichmäßig gar werden.

Erhitzen Sie nun einen Teil des flüssigen Schmalzes in einer zweiten Pfanne oder in einem kleinen Topf stärker und geben Sie die Zwiebelwürfel hinein. Lassen Sie sie unter gelegentlichem Rühren leicht bräunen, bis sie eine goldbraune Farbe annehmen und ihr typischer Röstduft aufsteigt. Geben Sie anschließend die Apfelwürfel dazu und lassen Sie alles zusammen etwa 5 Minuten sanft durchschwitzen, bis die Äpfel weich, aber noch nicht zerfallen sind.

Geben Sie dann das übrige geschmolzene Schmalz hinein. Nehmen Sie den Topf vom Herd und würzen Sie das Schmalz mit Salz, Pfeffer und Majoran. Lassen Sie die Mischung etwa eine halbe Stunde ruhen, bevor Sie sie in einen Steintopf oder in eine Schüssel füllen. Danach muss das Schmalz vollständig auskühlen, ehe Sie den Topf mit Pergamentpapier verschließen und ihn kühl und trocken lagern.

Wer mag, verfeinert das fertige Schmalz nach eigenem Geschmack mit knusprig ausgelassenen Speckwürfeln oder etwas mehr Majoran – das ist allerdings eine Abwandlung des Originalrezepts und keine zwingende Zutat. Streichen Sie das Schmalz zum Servieren dick auf frisches Brot. Guten Appetit!

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