Der 43-jährige Coach wird nach zehn Jahren toller Arbeit im Nachwuchsbereich heute ins Rampenlicht der großen Fußballwelt katapultiert. Das Spiel in München wird in 200 Ländern rund um den Globus ausgestrahlt. Klar, die meisten wollen den Rekordmeister sehen. Doch das juckt Covic überhaupt nicht. Er sieht in der großen Medienpräsenz eine große Chance: „Wir freuen uns einfach auf die Herausforderung. Wir wollen gut performen und uns gut präsentieren.“
Preetz: "Eine große Bühne für uns!"
Manager Michael Preetz gefällt die mutige Herangehensweise des Trainers und ergänzt: „Am Freitagabend haben wir ungeteilte Aufmerksamkeit und eine große Bühne. Das ist für uns eine Chance, eine gute Visitenkarte abzugeben.“
Bei Hertha sind die Zeiten vorbei, dass man vor Ehrfurcht erstarrt, wenn es gegen die Bayern geht. Die Blau-Weißen haben auch einen Grund, dass sie Optimismus ausstrahlen. In den vergangenen drei Jahren gab es drei Unentschieden, zwei knappe Niederlagen und dann vergangene Saison sogar einen 2:0-Heimsieg gegen die Münchner. „Die zurückliegenden Spiele gegen die Bayern waren immer eng, daran wird sich die Mannschaft noch erinnern. Ob es uns helfen wird, steht auf einem anderen Blatt. Wir können mit Selbstvertrauen da hin fahren“, sagt Preetz.
"Wir brauchen Balance im Spiel!"
Selbstvertrauen ja, aber auch Mahnung an die Spieler. Diese spricht der Coach offen aus: „Wir müssen 100 Prozent bringen. Selbst wenn uns das gelingt, ist es keine Garantie, dass wir irgendetwas holen.“
In der Vorbereitung sah Herthas Offensive sehr gut aus, doch in der Hintermannschaft waren oft Lücken. Covic weiß es: „Wir müssen eine gute Balance hinbekommen. Mehr Ballbesitz werden die Bayern haben.“ Heißt: Es wird ein defensiveres Team geben.
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