1:0 gegen Sturm Graz, 6:4 nach Elfmeterschießen gegen den KSC, Sieger des Blitzturniers in Karlsruhe. Herthas Trainer Ante Covic könnte zufrieden nach diesem Wochenende sein. Ist er aber nicht ganz.
Er holt schon jetzt den mahnenden Zeigefinger heraus: „Es ist schön, wenn man Testspiele gewinnt. Da wächst der Glaube an das, was man tut. Trotzdem gibt es noch jede Menge zu tun.“ Er meint damit das zweite 45-Minuten-Spiel gegen de KSC. Da fehlte Covic noch etwas Spielkultur und eine Idee.
Das will der Trainer besser sehen
„Wenn der Gegner uns früh angegriffen hat, hat uns der Mut gefehlt, Fußball zu spielen. Ich hätte mir gewünscht, dass wir da Lösungen finden, besonders auf den Flügeln. Wenn die Köpfe wieder frischer sind, so habe ich das Gefühl, werden es die Jungs besser machen.“
Seinen Optimismus bezieht er auf den Willen aller Spieler. Die Einstellung der Profis lobt er: „Die gesamte Truppe wirkt auf mich so, dass sie jedes Training als Casting-Show sehen und sich dem Trainer permanent anbieten wollen.“
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