Der Pokalwettbewerb: Deutschlands Fans lechzen wirklich danach. Der Reiz: Stolpert ein Bundesliga-Klub bei einem kleinen Amateurverein? Immer wieder passieren die Sensationen. Zum Glück war Hertha in den vergangenen vier Jahren unter Covic-Vorgänger Pal Dardai nie betroffen, davor war es bei den Blau-Weißen schon so etwas wie schlechte Tradition.
Für Covic zählt die Vergangenheit überhaupt nicht. Der Mann mit dem gewinnenden Lächeln im Gesicht ist einfach nur heiß auf sein Pflichtspiel-Debüt: „Ich freue mich seit Tagen darauf, dass es endlich losgeht. Wir alle freuen uns!“
Nach über fünf Wochen Saisonvorbereitung ist das Kribbeln im Team da. „Wir haben viele Systeme ausprobiert. Jetzt wollen wir es im Wettkampf zeigen. Es darf keinen Ausrutscher geben. Wir haben darauf trainiert und uns seriös vorbereitet“, so Covic.
Der Coach legt viel Wert auf Videoanalysen und Gegnerbeobachtung. Auch wenn Eichstätt drei Klassen tiefer spielt, betont Covic: „Wir haben den Gegner dreimal angeschaut. Es sollte für uns nicht viele Überraschungen geben.“
Zuletzt paukte der Coach den Spielern noch ein konzentrierteres Abwehrverhalten ein, besonders bei Ecken und Freistößen des Gegners. Bei den letzten beiden Testspielen gegen West Ham United (3:5) und Crystal Palace (4:0) gab es da zu viele Lücken. „Wir haben ausschließlich Standards für Defensive und Offensive am Donnerstagnachmittag trainiert. Das sah schon wesentlich besser aus“, erklärt Covic. Muss es auch, denn keiner will der Depp sein.
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