„Ich kam aus keinem Kriegsgebiet und musste keinen Hunger leiden. Ich bin aus einer Diktatur geflohen, die für mich unerträglich war und in der ich für mein Leben keine Zukunft sah“, beschreibt Loos (44) ihre Flucht aus der DDR. Eindringlich will die Schauspielerin in ihrem Facebook-Appell unsere Aufmerksamkeit schärfen. Dafür, dass eine Flucht niemals eine leichte Entscheidung ist.
Sie wolle sich nicht mit den Flüchtlingen, die jetzt kommen, gleichstellen, so Loos. Sie selbst habe nach ihrer Flucht (aus der DDR in den Westen) als Deutsche gegolten und Hilfe bekommen. Wie viel schwieriger muss es für all die Menschen sein welche, traumatisiert von den Erlebnissen in ihrer Heimat, in Länder flüchten, in denen sie erst einmal die Sprache lernen müssen.“ Und am Ende erleben müssten, dass ihnen Hassparolen entgegen gebrüllt würden.
Loos sieht uns als Stärkere, die verpflichtet seien zu helfen. Denn, so Loos weiter: „Einige der Ursachen, weshalb Menschen auf der Flucht sind, haben auch wir mitzuverantworten.“ Die Politik müsse auch diese Ursachen bekämpfen. Und an uns alle: „Denkt nach und benutzt das, was uns vom Tier unterscheidet und hört auf mit der Entmenschlichung in alle Richtungen!“ LS
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