Für Ania Niedieck (42) sollte „Die Verräter“ eigentlich ein spannendes Reality-Abenteuer werden. Doch schon in der ersten Folge geriet die beliebte „Alles was zählt“-Darstellerin ins Visier der anderen Kandidaten. Dabei lag die Serien-Darstellerin mit ihrem Verdacht sogar goldrichtig ...
Achtung, Spoiler!
Ania Niedieck bei „Die Verräter“: Richtiger Verdacht, falsche Taktik
Bereits am Ende der ersten Folge war für Ania Niedieck Schluss. Im Laufe der ersten Folge geriet die Schauspielerin immer mehr in den Veracht, eine Verräterin zu sein – und das, obwohl sie eine Loyale war und mit Fußballspieler Max Kruse den richtigen Verräter auf ihrer Liste hatte. Ania hegte sofort einen Verdacht, als sich Max verplapperte, sprach diesen aber nicht offen aus – ein fataler Fehler.
„Als sich Max versprochen hat, habe ich falsch reagiert. Ich hätte es sofort mit allen kommunizieren und nicht für mich behalten dürfen. Das würde ich im Nachhinein anders machen. Aber in dem Moment gehen einem so viele Sachen durch den Kopf, dass man gar nicht mehr weiß, was richtig und was falsch ist“, sagt Ania dem Berliner KURIER, als wie sie vor einigen Wochen auf der Kino-Premiere zur vierten Staffel treffen. „Wenn man bei diesem Spiel mitmacht, muss man mit allem rechnen. Natürlich war ich traurig, dass ich rausgeflogen bin. Aber es freut mich, dass ich gut zugehört habe und richtig lag. Mein Ziel war es schließlich, einen Verräter zu finden, und diesen Job habe ich erfüllt.“
Oft wurde Ania von den anderen Promis nachgesagt, sie sei sehr nervös gewesen. Und tatsächlich: „Ich war mega nervös. Das war mein erstes Reality-Format. Viele von von meinen Kolleginnen und Kollegen waren eingespielt und kannten sich schon untereinander. Ich kannte niemanden. Gabriel Kelly hat gesagt, dass ich versucht hätte, Anschluss zu finden. Ja, klar, denn ich kannte niemanden.“
AWZ-Star Ania Niedieck über das Leben zwischen Serienrolle und Familienalltag
Für Ania Niedieck war die Show vollkommenes Neuland. Auch ihr Beruf als Schauspielerin konnte ihr bei der Suche nach den Verrätern nicht helfen. „Das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun. Das ist immer das, was den Schauspielern nachgesagt wird: Ihr seid Schauspieler, ihr könnt das. Für mich sind das zwei verschiedene Paar Schuhe. Ich war da als Ania drin und nicht als meine Serienfigur Isabell Reichenbach. Deswegen habe ich so agiert, wie ich agiert habe.“
Ania Niedieck in ihrer Rolle der Isabelle Reichenbach bei „Alles was zählt“.
© RTL/Sebastian Meyer
Seit 2010 kennen Serien-Fans Ania als Bösewichtin Isabelle Reichenbach in der Daily „Alles was zählt“. Eine Rolle, die Ania auch nach all den Jahren nicht ablegen kann und möchte: „Als Social Media noch nicht so groß war, ist es öfter passiert, dass ich auf die Rolle angesprochen wurde. Aber dadurch, dass ich auf Social Media sehr aktiv bin, sieht man, dass ich auch Ehefrau, Hausfrau und Mutter von zwei Kindern bin – und das aus Leidenschaft. Die Leute können Ania und Isabelle mittlerweile gut voneinander trennen. Ich liebe meine Rolle und hoffe, es geht noch lange weiter.“
Zwischen rotem Teppich und Spielplatz: So lebt Ania Niedieck mit ihren Töchtern
Seit 2015 ist Ania Niedieck mit ihrem Mann Chris verheiratet, die beiden haben zwei gemeinsame Töchter im Alter von sechs und zehn Jahren. Dürfen ihre Töchter „Die Verräter“ schon sehen? „Nein, noch nicht. Irgendwann dürfen die das bestimmt mal sehen. Sie wissen auch, dass Mama da irgendwas im Fernsehen macht. Aber noch sind sie zu klein. Die haben ja gerade Ferien und meinten zu mir: ‚Mama, was machen wir denn am Montag?‘ Ich habe gesagt: ‚Der Opa kommt und ich gehe arbeiten.‘ In so einem Paralleluniversum lebe ich. Morgens mache ich die Kinder fertig, dann mache ich mich selbst fertig und ab geht's zur Premiere auf den roten Teppich.“
So ganz verstehen Anias Töchter noch nicht, was ihre Mutter da eigentlich beruflich macht. Das zeigt sich vor allem in alltäglichen Situationen: „Ich war mal mit meiner Tochter auf dem Spielplatz und dann kam eine andere Mutter auf mich zu und wollte ein Foto mit mir machen. Dann fragte die Freundin meiner Tochter sie: ‚Warum haben die mit deiner Mama ein Foto gemacht?‘ Daraufhin meinte meine Tochter: ‚Wieso? Machen die mit deiner Mama kein Foto?‘ Also, meine Töchter kennen das nicht anders, für sie ist das total normal. Aber ich versuche, sie bei allem rauszuhalten. Ich zeige sie kaum auf Social Media, nur ab und zu mal von hinten. Aber ihre Gesichter halte ich raus.“
„Die Verräter – Vertraue Niemandem!“ sehen Sie ab dem 17. August immer montags bis donnerstags um 20:15 Uhr auf RTL oder schon vorab auf RTL+.
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