Insgesamt kostet das ehrgeizige Projekt 43,5 Millionen Euro. Knapp fünf Millionen haben die Organisatoren derzeit zusammen. Aus Spenden, der Bundestag gibt 800 000 Euro hinzu, das Land Berlin 1,2 Millionen Euro, das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ gar 2,2 Millionen.
Ein Blick in das „House of One“.
© House of One
Die Idee für das multireligiöse Bet- und Lehrhaus, das nach der Fertigstellung zur neuen Touristenattraktion werden dürfte, entstand in der evangelischen Kirchengemeinde St. Petri – St. Marien. „Wenn wir zwölf Millionen Euro zusammen haben, fangen wir an zu bauen“, so Celal Findik. Er ist der Generalkoordinator des „Forum Dialog“, das die muslimische Seite des „House of One“ vertritt.
„Wir wollen einen Ort des Dialogs schaffen, über alle religiösen Vorbehalte hinweg“, so Findik. Das 32 Meter hohe Gebäude soll auf dem Fundament der bis 1964 an dem Ort stehenden Petrikirche gebaut werden. Neben der Möglichkeit des Betens sollen Workshops, Tagungen, Gesprächsreihen und Vorträge stattfinden – mit Mitgliedern aus allen Religionen. Findik: „Wir wollen zeigen, dass ein friedliches Miteinander von Judentum, Christentum und Islam möglich ist.“ Dafür, so Celal Findik, gebe es keinen besseren Ort als Berlin.
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