Eishockey-WM

Olympia-Silber wird zum WM-Fluch

Der Tariner hat alle Hände voll zu tun, die (viel zu hohen) Erwartungen zu dämpfen.

BK
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Seit Olympia wird Marco Sturm überall von Fans belagert.

Seit Olympia wird Marco Sturm überall von Fans belagert.

© City-Press GbR

All jene, die Olympiasilber euphorisiert und für Eishockey begeistert hat, die sich aber sonst in dieser Sportart noch nicht richtig auskennen, hoffen auf ein ähnlich erfolgreiches Abschneiden wie in Südkorea. Sturm hat alle Hände voll zu tun, die (viel zu hohen) Erwartungen vom Team fernzuhalten. Der Bundestrainer: „Bei Olympia haben wir davon profitiert, dass die NHL-Profis fehlten. Unsere Vorrundengegner USA und Kanada sind einfach besser, durch die NHL-Spieler ist der Unterschied noch größer.“

Sturm hat mit Leon Draisaitl nur einen NHL-Star, dazu mit Dennis Seidenberg und Korbinian Holzer zwei Mitläufer aus Übersee im Kader. Zudem fehlen 15 Olympia-Helden wegen Schmerzen oder Rücktritt. Auch Eisbär Frank Hördler sagte verletzt ab, Jonas Müller und Marcel Noebels sind dabei.

Die Schießbude für die übermächtige Konkurrenz will Sturm trotzdem nicht sein: „Wir wollen unter den Top Acht bleiben, dann bin ich zufrieden.“ SR

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