Alzheimer könnte angeboren sein

Leipziger Forscher

BK
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Leipzig - Forscher der Uni Leipzig haben eine bahnbrechende Entdeckung gemacht: In Gehirnen toter Alzheimer-Patienten fanden sie große Mengen abnormaler Zellen. Diese so genannten hyperploiden Neuronen sind fürs Zellsterben verantwortlich. Ihre Entstehung beginnt wahrscheinlich schon bei der Gehirnentwicklung im Kindesalter, könnten also angeboren sein. Ein Mechanismus sorgt im gesunden Gehirn dafür, dass diese speziellen Neuronen absterben, bevor sich diese fehlerhaften Bausteine mit mehr als zwei Chromosomenpaaren in Zellen einlagern, diese absterben lassen. Bei Alzheimerpatienten funktioniert dieser Mechanismus offenbar nicht. Die Forscher entdeckten im Gehirn der Kranken mehr als doppelt so viele Hirnzellen, die mehr als zwei Kopien der Erbsubstanz enthielten.

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