Jetzt lassen Karat die Jugend ran. Die Alt-Rocker taten sich mit Nachwuchs-Liedermachern zusammen, um mit ihnen den Supersong für das neue Karat-Album zu finden.
In einem Kreuzberger Hinterhof-Studio trafen sich jetzt Sänger Claudius Dreilich und Gitarrist Bernd Römer mit 15 jungen Textern und Songschreibern. Darunter waren Talente, die bereits für erfolgreiche Bands wie Silbermond gearbeitet hatten.
Die neue Karat-Scheibe soll im September herauskommen
„Das Ganze war eine Art Wettbewerb“, sagt Frontmann Dreilich. „Wir gaben den jungen Leuten unsere Vorstellungen vor, und sie sollten daraus Songs machen. Alle gaben ihr Bestes. Das ganze lief so großartig, dass am Ende aus den Ideen der Songschreiber gleich drei wirklich sehr gute Lieder für unsere Platte herauskamen.“
Die neue Karat-Scheibe soll im September herauskommen. Fast 18 Monate arbeitet die Kultband schon daran. „13 oder 14 Songs werden darauf sein“, verrät Dreilich. Wie das Album heißen wird, steht noch nicht fest.
Fans müssen keine Angst haben. Auch der gute alte Karat-Sound bleibt
Fest steht, dass Karat mit ihrem neuen Werk musikalisch neue Wege beschreiten wollen. „Es wird rockiger, wir arbeiten auch viel mit Orchestereinlagen“, sagt Dreilich. „Wir haben Songs, die auch etwas experimenteller und damit ganz ungewohnt für Karat sind.“
Fans müssen keine Angst haben. Auch der gute alte Karat-Sound soll auf der Platte zu hören sein. „Textlich geht es auf dem Album um ganz brandaktuelle Themen“, verrät der Sänger. Wie beispielsweise in dem Song „Gnadenlos“. „Darin geht es um die Angst vor Krieg und Terroranschlägen, die wir alle haben.“
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