Lichtenberg - Eine Kreuzfahrt, die ist lustig, eine Kreuzfahrt, die ist schön. Aber wenn sie hinterher mehr kostet als ursprünglich berechnet, ist der Spaß ganz schnell vorbei...Die Transatlantik-Kreuzfahrt hat Monika Hartwig (63) in bester Erinnerung. "Der Komfort an Bord war äußerst luxuriös, das Essen köstlich, der Service perfekt." Aber mehr zahlen als im Reisevertrag vorgesehen, das wollte sie nicht."Als man mir die Endabrechnung vorlegte, traute ich meinen Augen nicht. Da wurden 9 US-Dollar pro Tag Trinkgeld in Rechnung gestellt. Davon war bei Buchung der Reise 18 Monate vorher nicht die Rede gewesen." An Bord dann hatte die Bordzeitung überraschend verkündet, dass es eine neue Trinkgeldregelung gäbe. Demnach müssen die Gäste dieses zahlen.Da Frau Hartwig zu diesen Konditionen nicht gebucht hatte, unterschrieb sie die Abrechnung unter Vorbehalt. "Trotzdem wurde das Geld abgezogen." Auf Anfragen verneinte der Veranstalter die Rückgabe des Geldes."Bitte helft mir", schrieb da Frau Hartwig an den KURIER. "Ich sehe nicht ein, dass ich zahlen soll." Die Sonderreporter verhandelten mit MSC Kreuzfahrten und nun bekommt Frau Hartwig ihre rund 175 Euro zurück. "Ein Super-Erfolg" jubelt sie.------------------------------INFOTrinkgeld: Ja oder nein?Grundsätzlich gilt: Die Zahlung von Trinkgeld ist freiwillig, so die Verbraucherzentrale. Sonst kann jeder Reisende selbst entscheiden, ob und wieviel er dem Personal gibt.Ausnahme: Es steht im Vertrag. Bei Kreuzfahrten ist es oft üblich, das Trinkgeld pauschal auf die Rechnung zu setzen. Sofortrat gibt die Rechtsberatung der Verbraucherzentrale BerlinTel. 09001/8877 100 am Montag und am Freitag von 10 bis 13 Uhr, mittwochs von 10 bis 18 Uhr.------------------------------
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