Ihr eigentliches Grundstück ist die Parzelle nebenan. Damals, als sie das Grundstück über einen Makler kaufte und den Bau in Auftrag gab, war es das erste auf dem riesigen Brachland, das die Baufreigabe erhielt.
Jetzt ist guter Rat teuer, denn die rechtmäßigen Besitzer wollen bauen, nach eigenen Plänen und natürlich auf ihrem Grundstück. Die Baufirma, die alles verschuldete, gibt es inzwischen nicht mehr. Auch die Versicherung, die für solche Fehler einspringen könnte, hält sich bedeckt.
Debbie Kaplan spricht von einem „Alptraum“. „Die Leute haben schon einen Anwalt eingesetzt. Hoffentlich muss ich mein Haus nicht abreissen.“ Ob es wirklich so weit kommt? – Baurechtsexpertin Karen Wonsetler will das zwar nicht ausschliessen, hofft aber auf eine guetliche Einigung: „Das Beste waere, die beiden Parteien einigen sich darauf, die Grundstuecke einfach zu tauschen.“
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