Kristiansand - Reichlich blöd ist die deutsche 24:26-Niederlage gegen Spanien bei der Handball-WM schon. Noch mehr ärgern sich Heiner Brands Trottel, weil mit jeder Pleite Olympia 2012 in London in Gefahr gerät. Deshalb gibt es heute gegen Frankreich (18.15 Uhr/ARD) ein Spiel um alles oder nichts.Eine weitere Pleite und das DHB-Team ist vorerst so gut wie raus aus der Quali für London. Mit Platz 7 wäre das Schlimmste verhindert. Doch bei einer Niederlage gegen den Titelverteidiger und haushohen Favoriten würde Deutschland ohne Punkt in die Endrunde ziehen. Der Traum von Olympia würde zum Albtraum - so wie die Nacht nach dem Spiel gegen Spanien. "Es hat sehr lange gedauert, bis ich eingeschlafen bin", gab Kapitän Pascal Hens zu.Zwar gibt es für London 2012 noch die eine oder andere Hintertür, doch die öffnet sich nur einen winzigen Spalt. Deshalb gehört nach einem ätzenden Video-Studium (Brand: "Das konnte ich ihnen nicht ersparen.") alle Kraft dem vorletzten Gruppenspiel gegen die Franzosen. Vor allem Torhüter Joachim Bitter, der wie auch Fuchs Silvio Heinevetter glänzend hielt, ist zuversichtlich: "An einem guten Tag können wir die Franzosen schlagen."Da helfen nur Herz und Hirn, Mut und Mumm. "Es ist für uns ein weiteres Schlüsselspiel", so Christian Sprenger. Weil der Kieler Rechtsaußen Muskelprobleme hat, nominierte Heiner Brand Patrick Groetzki von den Rhein-Neckar Löwen nach. Er könnte den richtigen Biss haben ...------------------------------
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