Im letzten Jahr haben die Eisbären gezeigt, wie man es nicht macht. Da hatte die Mannschaft von Trainer Uwe Krupp nach fünf Spielen Matchball gegen die Kölner Haie, vergeigte dann aber die letzten beiden Spiele. Es folgte Frust pur!
Jetzt heißt es den Spieß umzudrehen und in zwei Finals die Serie noch für sich entscheiden. Seitdem der Play-off-Modus auf sieben Spiele umgestellt wurde, stand es zehnmal 3:2. Achtmal gewann das führende Team, immerhin zweimal konnte ein solcher Rückstand doch noch gedreht werden.
„Wir sind erfolgreich, wenn wir unser Spiel durchziehen“
Die MB-Arena wird jedenfalls brodeln heute. Die Nachfrage nach Tickets für dieses erste Finalmatch ist deutlich höher als sonst. Wer die Bären also zum nächsten Heimsieg schreien will, sollte etwas früher kommen. Und sobald der erste Puck geworfen wurde, sollten sich die Mannheimer warm anziehen. Die Fans haben gezeigt, dass sie meisterlich sind.
Für Krupps Mannschaft kann die Devise nur heißen: Leinen los! Dem druckvollen und schnellen Bären-Heimhockey hatten die Adler bislang nichts entgegenzusetzen. Und alle vier Reihen haben gezeigt, dass sie torgefährlich sind. „Wir sind erfolgreich, wenn wir unser Spiel durchziehen“, sagt Kapitän André Rankel.
Es gibt ja den Spruch, dass die Defensive Meisterschaften gewinnt. Das gilt für die Bären nur begrenzt. Wenn sich die Berliner zu sehr aufs Verteidigen konzentrieren und einlullen lassen, geht die Sache meistens schief. Mehr denn je heißt es also: Haut auf den Putz!
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