Alle guten Dinge sind zwei 2. Pokal-Halbfinale: Mit Cottbus will er ins Endspiel

Petersen:

BK
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Cottbus - "Energie hat eine Alles-oder-Nichts-Mannschaft, die mit hohem Risiko nach vorn spielt." Aus den Worten des Duisburger Trainers Milan Sasic spricht Respekt. Respekt vor 46 Ligatoren. Respekt vor Nils Petersen. Der Torjäger will seine Cottbuser heute ins Pokalfinale schießen. Für ihn sind gegen den MSV heute (20.30 Uhr/ ARD) alle guten Dinge zwei.Mit gemischten Gefühlen erinnert er sich an das Halbfinale 2008. Damals war er mit dem FC Carl Zeiss Jena gegen Dortmund chancenlos (0:3). "Trotzdem war es das Größte für mich. Das war eine Riesen-Erfahrung", sagt Petersen.Nur das Finale am 21. Mai im Olympiastadion könnte das noch toppen. Dafür müssen sich Petersen und seine Mannschaft heute auf die eigenen Stärken besinnen."Es wird darauf ankommen, wer mit der größeren Überzeugung und Gier seine Qualitäten transportieren kann", weiß Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz.Übrigens: Sollten die Cottbuser das kultige und finanziell lukrative Endspiel in Berlin erreichen, dürfen sie selbst bei einer Finalniederlage auf einen Platz in der Europa League hoffen. Vorausgesetzt, Titelverteidiger Bayern München erreicht morgen gegen Schalke 04 ebenfalls das Endspiel und in der Bundesliga die Quali für die Champions-League.Dann winkt neben den zusätzlichen Einnahmen von rund 2 Millionen Euro für die Finalteilnahme (2,5 Mio. für den Sieger) - bisher brachte der Pokal Cottbus 4,3 Millionen Euro - eine Finanzspritze aus Europa.------------------------------INFODer Weg ins HalbfinaleCottbus schaltete TuS Heeslingen (2:1), den SC Freiburg (2:1), Wolfsburg (3:1) und Hoffenheim (1:0) auf dem Weg ins Halbfinale aus. Duisburg siegte gegen Lübeck (2:0), Halle (3:0), Köln (2:1) und Kaiserslautern (2:0).------------------------------BU (3): Nils Petersen jubelt über den Halbfinal-Einzug, auf der Choreo der Fans darf er probehalber schon mal den Pott halten.Unten klatscht Trainer Wollitz mit Duisburgs Stefan Maierhofer ab.

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