Traurige Routine. Die Retter der Freiwilligen Feuerwehr konnten ja nicht ahnen, was sie am Unfallort erwartete. Ihr Kollege Göran I. war in einem schwarzen Audi A4 auf einer 70er-Strecke in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abgekommen und an einen Baum gekracht – der letzte vor einem freien Feld.
Ein heftiger Aufprall, bei dem die Insassen des Wagens keine Chance hatten. Göran I. wurde hinterm Steuer zu Tode geklemmt. Der Fahrzeughalter, der Hamburger Sebastian P., starb auf dem Beifahrersitz, auf der Rückbank ein 38-jähriger Rumäne. Die Unfallursache ist unklar.
Göran I. war am Abend zuvor im nahen Reppinichen auf einem Dorffest. Der Reetzer hatte dort einen Auftritt mit einer Tanzgruppe. Der Hamburger Unternehmer Sebastian P. soll ebenfalls auf dem Fest gewesen sein, gemeinsam mit einem Mitarbeiter. P. ist derzeit für den Abriss einer örtlichen LPG zuständig.
Es gibt Vermutungen, dass Göran I. aus Umsicht hinter dem Steuer des Audi saß, weil der Geschäftsmann getrunken hatte. Bestätigt wird dies von der Polizei nicht. Weitere Ergebnisse soll jetzt die Obduktion der Toten bringen. KEI, SCHA, ERI
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com