Los geht’s mit der Kehrwoche

Alba setzt gegen Ludwigsburg auf das Kollektiv

Das Spiel gegen Oldenburg hat den Albatrossen Mut gemacht.

Christian Schwager
Lesezeit 2 Min
Alba-Sandwich mit Oldenburger Belag: Marius Grigonis (r.) und Peyton Siva  nehmen Mickey McConnell in die Mangel. 

Alba-Sandwich mit Oldenburger Belag: Marius Grigonis (r.) und Peyton Siva  nehmen Mickey McConnell in die Mangel. 

© dpa

Gut, dass Alba einen wie Marius Grigonis hat. Abseits des Parketts Typ Schwiegersohn, nett lächelnd, höflich, im Spiel kann er zum Tier werden. Wie am Donnerstagabend beim 85:68-Sieg in Spiel fünf gegen Oldenburg. Zwei wichtige Dreier versenkte der Litauer, 16 Punkte machte er insgesamt, zog vier Fouls und klaute den Gästen dreimal den Ball. Von wegen Schwiegersohn!

„Wir haben eine hohe Spielkultur“

„Ich habe eben gute Assists von meinen Teamkollegen bekommen“, sagt Grigonis bescheiden. Albas Manager Marco Baldi: „Wir meistern unsere Herausforderungen als Kollektiv. Und daraus wächst dann einer heraus. Das ist nicht immer derselbe, dafür kommen sechs, sieben oder mehr in Frage.“

Im vierten Oldenburg-Spiel trumpfte Akeem Vargas auf, im dritten Spencer Butterfield, oft sticht Peyton Siva hervor, oft auch Luke Sikma. „Wir haben eine hohe Spielkultur“, sagt Baldi. „Und wir haben eine große Schnelligkeit. In der Hinsicht sind wir fast allen Teams in der Bundesliga überlegen.“

Am Montag in Führung gehen

Gegen extrem aggressive Ludwigsburger ist die größte Herausforderung, den Alba-Stil durchzudrücken. Und zwar nicht nur – wie im Viertelfinale gegen Oldenburg – in den Heimspielen, sondern auch auswärts. Denn wenn man sich auf den Heimvorteil verlässt, sagt Albas Trainer Aito Garcia Reneses, „dann ist das sehr gefährlich“.

Der Auftrag des Spaniers an seine Jungs ist klar: Am Montag in der Serie Best of Five in Führung gehen, am Donnerstag im Schwabenländle dann im gleichen Stil weitermachen: Auf zur Kehrwoche!

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