Erst brannten Felder und Wälder, dann verglühte eine Löschwagen der Feuerwehr. Alarmstufe Rot in Brandenburg. Zunächst war am Dienstag ein Feld zwischen Dolgelin und Neu Mahlisch (Märkisch-Oderland) in Brand geraten. Bei dem anschließenden Einsatz mit 22 Fahrzeugen wurde der Tanklöscher plötzlich von den Flammen eingeschlossen, vermutlich, weil der Wind drehte. Das noch aus DDR-Beständen stammende Einsatzfahrzeug, ein W50, stand innerhalb kürzester Zeit in Vollbrand, die Besatzung konnte sich in letzter Sekunde selbst retten. Ein Feuerwehrler wurde dennoch so schwer verletzt, dass er in ein Krankenhaus kam. Der W50 wurde vollständig zerstört und ist jetzt schrottreif.
Auch in einem Wald auf dem Truppenübungsplatz Lehnin, rund 25 Kilometer südwestlich von Potsdam, brach am Dienstag ein Feuer aus. Insgesamt 3 Hektar standen in Flammen, die Löscharbeiten dauerten hier bis zum frühen Abend.
Nahe Schwedt (Uckermark) entzündete sich ein Getreidefeld. Laut Waldbrandschutz-Beauftragten waren von dem Feuer beim Ortsteil Heinersdorf nach ersten Erkenntnissen etwa 50 Hektar betroffen, darunter auch ein bis zwei Hektar Wald. 120 Einsatzkräfte kämpften stundenlang gegen die Flammen, auch ein Polizeihubschrauber kam zum Einsatz. PDE
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