Alarm kurz vorm Saisonstart

Füchse sind hinten noch nicht dicht

Die Abwehr ist noch viel zu wackelig für die großen Ziele.

Carolin Paul
Lesezeit 2 Min
Mathias Zachrisson ist einer der Füchse, der schon richtig im Wettkampfmodus ist.

Mathias Zachrisson ist einer der Füchse, der schon richtig im Wettkampfmodus ist.

© imago images / Beautiful Sports

Nicht nur die Final-Niederlage beim Heide-Cup in Schneverdingen gegen Wetzlar (30:33), sondern vor allem die Art und Weise, wie sie zustande kam, zeigten Trainer Velimir Petkovic deutlich, wo er noch Arbeit hat.
Im Endspiel gegen den Bundesliga-Konkurrenten kassierten die Füchse allein in der ersten Hälfte schon 20 Tore. Da war die Abwehr löchrig wie ein Schweizer Käse. Dass das Torwart-Trio mit Silvio Heinevetter, Martin Ziemer und Dejan Milosavljev dahinter nicht wirklich was zu fassen bekam, machte es nicht besser. Petkovic energisch: „Wir werden uns in der Trainingswoche intensiv damit beschäftigen, um im DHB-Pokal einen Schritt weiter zu sein.“

Wiede fehlt noch Spielpraxis

Doch nicht nur in der Defensive haperte es. Augenscheinlich wurde auch, dass Fabian Wiede und Frederik Simak nach ihren Verletzungen Spielpraxis fehlt. Ähnlich sieht es bei Stipe Mandalinic aus. Der Ausfall von Jacob Holm (angeschlagen) fiel ebenfalls ins Gewicht. Simon Ernst, der vermehrt Akzente setzen könnte, braucht nach seinem Kreuzbandriss-Ausfall noch seine Pausen.
Bei all den Zurückkehrern ist der Kader zwar wieder vollständig, allerdings dauert es noch, bis die Maschine richtig läuft. Während das Starter Final Four im Pokal in Sprenge eine Pflichtaufgabe ist, ist das erste Bundesliga-Spiel am 25.August in Leipzig ein ganz anderes Kaliber. Bis dahin sollte Petkovic seine Jungs eingespielt haben.

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